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Münstermedaille des Erzbistums Freiburg für Bernhard Speck

Dreikönigstreffen der Katholischen Regionalstelle Region Odenwald-Tauber


Odenwald-Tauber. Mit einem festlichen Gottesdienst in der Unterkirche St. Oswald, Buchen, begann am Mittwoch, den 11.01.2012, das traditionelle Dreikönigstreffen der Katholischen Kirche in der Region Odenwald-Tauber. Zu der Veranstaltung eingeladen hat die Katholische Regionalstelle in Buchen-Hainstadt. Über 80 Gäste aus nah und fern konnte Regionaldekan Michael Vollmert begrüßen. Ein besonderer Gruß galt Bernhard Speck und seiner Frau Franziska aus Impfingen. Bernhard Speck, so Regionaldekan Vollmert, werde im Anschluss an den Gottesdienst durch Dr. Thomas Dietrich, Leiter der Abteilung IV: Sozialpastoral im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg, die Münstermedaille des Erzbistums verliehen. Wie viele der angereisten Gäste, so Regionaldekan Vollmert weiter, waren auch die Heiligen Drei Könige Sucher, die einen weiten Weg gegangen sind um Gott zu suchen und zu finden. Diese Magier aus dem Morgenland können uns auch heute noch Vorbilder sein, damit auch wir aufbrechen und uns auf den mitunter beschwerlichen Weg machen, um Christus nachzufolgen. Mit dem jährlich im Januar stattfindenden Treffen werde allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Danke und vergelt´s Gott gesagt für die vielen Stunden die sie das vergangene Jahr über geleistet haben. Unter dem Motto "Weit ist der Weg der Suchenden durch Sand und Zweifel", wurden alle Gäste nach dem Gottesdienst in den Wimpinasaal zur Verleihung der Münstermedaille und einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. "Wie habe ich Bernhard Speck kennengelernt?", so Dr. Dietrich zum Einstieg in seine Laudatio. "Kennengelernt habe ich Bernhard über seine Frau Franziska, die sich in der katholischen Jugendarbeit engagierte und durch seiner Tätigkeit als Pfarrgemeindesratsvorsitzender". "Eine der einprägsamsten Erinnerungen war", so Dietrich, "als ich als Diakon in Tauberbischofsheim bei der Erstkommunion seines Sohnes Tobias wissen wollte, was denn beim Feiern so in der Familie Speck los war und ich mich plötzlich beim Spüldienst in der Küche wiederfand". Bernhard Speck ist ein Mann, der sich, neben seinem Beruf, auch ehrenamtlich aus christlicher Verantwortung den Menschen zuwendet und sich für sie einsetzt, wobei ihm vor allem die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen und die Menschen am Rade unserer Gesellschaft am Herzen liegen. Bernhard Speck, in Ettlingen geboren, war schon früh ehrenamtlich in der Kirche als Messdiener und Jugendgruppenleiter der Katholischen Jugendgruppe (KJG) St. Klaus in der Gemeinde Herz Jesu, Ettlingen aktiv. Als Jugendlicher, 1960 bis 1963, baute er in seiner Gemeinde eine Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Arbeiter Jugend (CAJ) auf und leitete sie. Seine praktische berufliche Tätigkeit in seinem Beruf als Heizungsbauer und als Grundwehrdienstleistender bei der Bundeswehr kamen ihm in den nächsten Jahren immer wieder zu Gute. Nach erfolgter Ausbildung zum Sozialarbeiter wurde er am 01. Januar 1975 als hauptberuflicher Jugendreferent im "Haus der Jugend" in Mannheim angestellt. Seine Tätigkeiten führten ihn von Mannheim, wo er sich neben seinem Beruf in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und der CAJ Mannheim Waldhof einsetzte, nach Buchen. Hier war er bis zu seinem Ruhestand 2004 als KAB-Bezirkssekretär tätig. Wohnhaft in Impfingen, ist er heute noch Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, war er Mitbegründer von LaBuMoTa, dem Netzwerk für Arbeitsuchende Jugendliche und von 2002 bis 2012 ehrenamtlich im Vorstand tätig. Seit 25 Jahren Mitglied bei Kolping und seit 1973 Mitglied bei der KAB, war er von 2004 ehrenamtlich beim Bezirksverband der KAB Bezirk Main-Tauber und von 2006 bis 2011 als dessen Bezirksverbandsvorsitzender tätig. Noch heute setzt er sich in der KAB als Schriftführer und Verantwortlicher für die Seniorenarbeit ein und ist der "Gute Geist", ohne den viele der Aktivitäten der KAB nicht mehr wären. "Im Erzbistum Freiburg ist es mit gutem Grund nicht üblich zur Ehre Medaillen für Hauptamtliche zu verleihen: Hauptamtliche Mitarbeiter verdienen keine Ehre sondern ein Gehalt", so Dr. Dietrich vom Seelsorgeamt, "und somit ist die Münstermedaille für den vielfach ehrenamtlich engagierten Bernhard Speck". Im Januar 1993 hat Erzbischof Dr. Oskar Saier diese Verdienstmedaille, die auf der Vorderseite das Bild des Freiburger Münsters und auf der Rückseite die Münstermadonna zeigt, für Personen gestiftet, die sich in besonderer Weise und ehrenamtlich für die Belange der Kirche in Pfarrgemeinden, Dekanaten, Diözese oder kirchlichen Verbänden verdient gemacht haben. Bernhard Speck ist der 164 Träger dieser Auszeichnung. Im Abschluss seiner Laudatio erwähnte Dr. Dietrich, dass hinter dem Empfänger oder der Empfängerin der Auszeichnung sehr viele Menschen stehen, die den Ausgezeichneten auf seinem Weg begleitet haben und somit Anteil an der Auszeichnung haben. Bei der Übergabe der Medaille, die im Namen des Erzbischofs Robert Zollitsch erfolgte, erwähnte er besonders seine Frau Franziska, die hinter, nein, neben ihm stehen müsste. Ehrenpräses der KAB Klaus Frey, Freiburg, gratulierte Bernhard Speck zur Verleihung der Münstermedaille und erwähnte zusätzlich noch das große Engagement von ihm für die Partnerschaft mit den Freunden in Peru und Rumänien und seinen Einsatz für die KAB-Botschaft "Eine andere Welt ist möglich: Blicken wir nach vorne". Pfarrer Gerhart Hauk, Dekan der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim, schloss sich der Gratulation an und meinte "Es war schon was Besonderes, wenn Speck, bei seinen vielen Besuchen in Freiburg durch das Seelsorgeamt ging". " Er war ein Mann des Konzils, der immer bestrebt war die Aussagen in der täglichen Arbeit der Pfarrei umzusetzen". "Wir vermissen seinen täglichen Ruf in der Dienststelle >der Kaffee ist fertig<", so die Regionalreferentin Gabriele Leiblein, die ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute wünschte. Bernhard Speck dankte für die unerwartete Auszeichnung, seiner Familie, sowie allen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben. Die Liebe Gottes zu den Menschen bringen kann in vielfältiger Art und Weise geschehen und damit machte er anderen zum ehrenamtlichen Engagement Mut. Wichtig ist, wie die Heiligen Drei Könige sich aufzumachen und auf die Suche zu gehen. Zum Abschluss des offiziellen Teils des Dreikönigstreffen bedankte sich Regionaldekan Vollmert für die Gestaltung des Gottesdienstes, für die sehr persönlich gehaltene Laudatio von Dr. Dietrich, der den weiten Weg aus Freiburg auf sich genommen hat, um nach Buchen zu kommen und bei allen, die zum Gelingen des Dreikönigstreffens 2012 beigetragen haben. (Manfred Nenno)

© www.anp-rnk.de 15.01.2012

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