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Spendenübergabe an das Jugend- und Kulturzentrum Walldürn

Eine schöne Bescherung für die Kinder


Eine schöne Bescherung kurz nach Weihnachten gab es gestern für die Kinder und Jugendlichen des Jugend- und Kulturzentrums "Alter Schlachthof". Im Rathaus wurde der Erlös der Benefizveranstaltung von Rolf Miller in der Nibelungenhalle übergeben. Über 1300 Zuschauer hatte der gebürtige Walldürner bei seinem "Heimspiel" am 16. Dezember angelockt - und das machte sich natürlich auch in der Spendensumme bemerkbar: 21 078,40 Euro kamen zusammen. Darüber freuten sich gestern neben Bürgermeister Markus Günther, Rolf Miller und Bianca Filbert und Matthias Heuberger vom Jugend- und Kulturzentrum "Alter Schlachthof" natürlich vor allem die Kinder, die bei der Scheckübergabe dabei waren.

Bürgermeister Markus Günther zitierte zunächst Rolf Miller. Dessen Auftritt in Walldürn sei "nicht zu wahr, um schön zu sein" gewesen, sondern eine Veranstaltung mit "Kabarett, Satire und Lokalkolorit auf höchstem Niveau". Eine solche Summe zusammenzubekommen, das wertete er als "einen großen Erfolg". Er dankte allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Mit dem Geld, so der Bürgermeister weiter, werde man "ein nachhaltiges Projekt realisieren". Und zwar werde eine Kreativwerkstatt eingerichtet. Dort stehen Arbeiten mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen oder Computerworkshops auf dem Programm. Beschafft werden sollen neue Spiel - und Kreativmaterialien, bestehende Workshopangebote wie etwa Hip-Hop Tanz sollen erweitert werden. Verwendet werden soll das Geld weiter für Schulseminare zum Thema Übergang Schule - Beruf in Kooperation mit der Auerberg- Hauptschule, LaBuMoTa und ortsansässigen Firmen, dieses Angebot soll noch erweitert werden. Die Spende soll so verwendet werden, dass die Jugendlichen und Kinder mehrere Jahre einen Nutzen daran haben. Und zu der Kreativwerkstatt wird noch ein Konzept erstellt werden.

Günther ging anschließend auf die Arbeit im Jugend- und Kulturzentrum ein. Ein Ziel sei die Integration und Ausbildung Jugendlicher. Uns hier hoffe man mit der Werkstatt und in Zusammenarbeit mit Schulen und Firmen einiges zu erreichen. Das 2002 eröffnete Jugend- und Kulturzentrum sei "ein wahrer Segen". Erfreulich sei die Mischung mit Blick auf die Altersstruktur und die Migranten. "Die Kinder und Jugendlichen stellen eine Gemeinschaft dar, sie lernen soziale Kompetenz und Verantwortung zu übernehmen."

Bianca Filbert sagte, als man von der Summe gehört habe, "sind wir fast aus den Latschen gekippt". Und weiter: "Wir können das Geld gut gebrauchen." Und zu Rolf Miller sagte sie: "Wir halten ihnen immer einen Platz auf unserer Couch frei."

Nicht nur um Geld ging es gestern. Rolf Miller fand sofort einen Draht zu den Kindern und so ging es bald um die alten Zeiten, in denen er als Kind mit seinem Bruder im Schlachthof gespielt hat. Sein Großvater war dort Fleischbeschauer.

Und mit Blick auf eine neue Werbetafel der Stadt - zu sehen sind dort Rolf Miller und Nationaltrainerin Silvia Neid - kam die Sprache natürlich auch auf das Thema Fußball und Frauen-WM im kommenden Jahr. Rolf Miller sprach dabei allen aus der Seele, als er Bundestrainerin Silvia Neid bei ihrem Heimspiel viel Erfolg und am "Besten den WM-Titel" wünschte.

Fränkische Nachrichten - 28.12.2010

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