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Das Leben nach der Schule im Blick

"LaBuMoTa"-Seminar "Übergang Schule - Beruf" an der Schule am Limes in Osterburken


Die Anwesenheit von Bürgermeister Galm sowie des Schulleiters, Reinhard Feil, bei der Begrüßung der Schüler unterstrichen die Wichtigkeit des Themas. Immerhin entscheidet die richtige Berufswahl darüber, ob jemand sich selbst und später seine Familie ernähren kann. Doch auch die Zufriedenheit mit der eigenen "Berufung" ist wichtig; das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und Freude an der Arbeit zu haben. "Warum überhaupt arbeiten?" war die Eingangsfrage der Teamer. "Wer möchte nicht morgens länger schlafen? Und "Was machst Du, wenn Du schließlich aufstehst?" Frühstücken! Doch auch der Bäcker will an diesem Tag länger schlafen. So wurde schnell bewusst, wie wichtig es ist, dass in einer Gemeinschaft jeder einer Tätigkeit nachgeht und diese zuverlässig erfüllt.

Verblüffend war auch für die Schüler, wie teuer der Lebensunterhalt ist. Wohnung, Auto, Telefon, Freizeit, Klamotten - da kam bald ein Betrag von 1200 Euro zusammen. Dabei waren noch keine Kosten für eine spätere Familie einkalkuliert. In manchen Berufen verdient man allerdings gerade mal um die 1000 Euro. So wurde den Schülern deutlich, dass eine gute Berufsausbildung entscheidend für das spätere Leben ist.

In zwei Kleingruppen vertieften die Schüler, wie eine gute Bewerbung und ein Lebenslauf aussehen sollen. Dies wird in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit immer bedeutender, zumal auf eine Stellenanzeige oft bis zu hundert Bewerbungen eingehen und so ein Personalchef die Qual der Wahl hat. Gute Chancen haben individuelle Bewerbungen, die sich wie eine Sympathie gewinnende Visitenkarte von den anderen hervorheben, andere wandern in den Papierkorb. In vier Kleingruppen übten sich die Schüler in einem Vorstellungsgespräch oder einem Vorabtelefonat mit einem Betrieb. Weitere Stationen waren Eignungstests sowie Internet-Recherche, um detaillierte Informationen zur Ausbildung, zu Ausbildungsbetrieben und Ausbildungsstellen zu erhalten.

Die Schüler konnten an diesen Tagen viele Informationen und Erfahrungen mit nach Hause nehmen. Für sie war es wichtig, sich in ein Vorstellungsgespräch einzufühlen oder mal mit einer Firma zu telefonieren und so zu lernen, auf was es ankommt. Vielen wurde die Bedeutung der richtigen Berufswahl erst richtig bewusst. Mit der Planung und Durchführung der Seminare beauftragte LaBuMoTa den Ravensteiner Sozialpädagogen Karl Neumer. In das Projekt wurden die beiden Klassenlehrer der 8. Klassen mit einbezogen. Weitere Referenten waren Roland Harnischfeger, Jugendberufshelfer an der Zentralen Gewerbeschule Buchen sowie Manfred Seiler, Vorstand von LaBuMoTa, dem Netzwerk im Neckar-Odenwald- und Main-Tauber Kreis, welches ausbildungsplatzsuchende Schüler unterstützt. Finanziell gefördert wurde das Projekt vom Verein Jugendhilfe in Mosbach.

LaBuMoTa unterstützt mit seinem Netzwerk die Jugendhäuser der Region durch ehrenamtliche Berater, die den Jugendlichen in der Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf Rat und Unterstützung bieten zu können. Gefragt sind von den Schülern dabei insbesondere die Themen: "Wie komme ich an Ausbildungsstellen?", "Wie bewerbe ich mich erfolgreich?" oder "Wie kann ich im Vorstellungsgespräch überzeugen?". Der Verein sucht immer auch weitere ehrenamtliche Mitarbeiter für diese interessanten und wichtigen Aufgaben. Interessenten wenden sich an den Vorstand, Manfred Seiler, Telefon 0 93 41 / 1 21 48 oder an das LaBuMoTa-Büro in der Katholischen Regionalstelle in Buchen Hainstadt, Telelfon 0 62 81 / 52 29 13. Weitere Informationen über LaBuMoTa und die Bewerbungsläden in der Region gibt es im Internet unter www.labumota.de.

Fränkische Nachrichten - 28.07.2007
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