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Netzwerk will Antworten finden

Bewerbungshelfertreffen in Osterburken

Der Vorstand und die Bewerbungshelfer des Regionalen Netzwerk für Arbeit suchende Jugendliche der Dekanate Lauda, Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim (LaBuMoTa e.V.)traf sich im Jugendzentrum "Future" in Osterburken zum Bewerbungshelfertreffen und Jahresabschluss, um bei einem Rückblick über die geleistete Arbeit zu berichten. Mit einer Meditation stimmte Bernhard Speck die Teilnehmer auf das kommenden Fest ein. Vorsitzender Manfred Seiler hatte stellte in seinen Ausführungen die Problematik einer erfolgreichen Bewerbung um einen Ausbildungs-Arbeitsplatz vor und erinnerte daran, in einem Bewerbungsschreiben solle die Individualität des Be-werbers zu Ausdruck kommen. Der Personalverantwortliche in den Betrieben nehme sich im Durchschnitt nur vier Minuten Zeit, um eine schriftliche Bewerbung zu lesen und stellte fest, die Bewerbungsmappe müsse sauber sein, in fehlerfreiem Deutsch verfasst sein, die Identität des jugendlichen Lehrstellenbewerber müsse erkennbar sein. Wobei er auch daran erinnerte, dass zu lockeres Auftreten beim Vorstellungsgespräch meistens negativ beurteilt werde. Vorsitzender Manfred Seiler stellte auch fest, die Bewerbungshelfer würden nicht nach der Zahl der Beratungen gemessen, sondern wie sie auf die individuellen Fähigkeiten der Bewerber eingehen. Anschließend berichtete Diplom-Sozialpädagoge Egon Kußmann, Jugendhausleiter in Buchen, zum Thema "Hilfreiche Gespräche mit Jugendlichen führen" und seien Ausführungen unter das Leitwort gestellt "Einen Weg, der ein Ziel hat, mitgehen". Der Hilfesuchende wolle als Individium behandelt werden, das heißt Individualisieren, er möchte Gefühle ausdrücken dürfen, den bewussten Ausdruck von Gefühlen fördern, auch möchte der Hilfesuchende wohlwollendes Verständnis für sein Problem finden, hier sei kontrollierte gefühlsmäßige Anteilnahme angebracht, auch möchte er als Person vom eigenem Wert angenommen werden, das heißt Annahme des anderen, wie er ist, nicht wie er sein soll. Der Hilfesuchende möchte auch eine eigene Wahl und eigene Entscheidungen treffen, hier sollte man die Selbstbestimmung des Hilfesuchenden ermöglichen, auch sollte man Geheimnisse über seine Person nicht preisgeben, es ist Verschwiegenheit gefordert. Man sollte die Menschen nicht allein lassen mit ihren Sorgen, LaBuMoTa wolle gemeinsam mit den Betroffenen Antworten finden. Manfred Seiler leitete anschließend zur Verabschiedung von Jugendberater Diakon Manfred Nenno über. Er stellte in seiner Laudatio fest, Diakon Manfred Nenno habe mehrere Jahre für die Ziele von LaBuMoTa mitgearbeitet und den Vorstand unterstützt. Sein Engagement im sozialen Bereich, seine Fähigkeiten als Organisator wie auch seine Eigeninitiative, waren unverzichtbare Elemente im Netzwerk, betonte der Vorsitzende weiter und erinnerte an die Gewinnung von weiteren Bewerbungshelferinnen und -helfern, die Schaffung des neuen Flugblatts oder an die Kontaktpflege zu Behörden und Einrichtungen die für das Netzwerk unentbehrlich sind. Vorsitzender Manfred Seiler sprach Manfred Nenno im Namen von LaBuMoTa für sein Engagement und geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus, ebenso auch dessen Frau für die Unterstützung und überreichte Präsente. Seiler teilte dann noch mit, dass das Büro in der Regionalstelle Buchen ab 2006 jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr durch die neue Mitarbeiterin F. Weise aus Hainstadt, Bernhard Speck und Manfred Seiler beide Impfingen besetzt ist. kh Fränkische Nachrichten - 27.12.2005

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