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Wichtiges Netzwerk für Jugendliche

Verein "LaBuMoTa" hilft in der Übergangsphase zwischen Schule und Beruf - Bericht Jahresversammlung 2006


Die gegenwärtige Situation auf dem Lehrstellenmarkt ist nach wie vor besorgniserregend, vor allem für Jugendliche mit Defiziten. Gerade deshalb ist die breite Solidarität mit der Arbeit von "LaBuMoTa" in den Bereichen Lauda, Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim von entscheidender Bedeutung für diese Jugendliche der Region, so der Tenor der Jahreshauptversammlung dieses regionalen Netzwerkes für Arbeit suchende Jugendliche. Zur Jahreshauptversammlung in der katholischen Regionalstelle in Hainstadt hieß der Vorsitzende Manfred Seiler die Mitglieder und Gäste willkommen. In seinem Grußwort dankte Beigeordneter Dr. Wofgang Hauck für die seit der Gründung des gemeinnützigen Vereins 1998 geleistete Arbeit für Jugendliche mit begrenzten Berufschancen, zumal diese Arbeit meist lautlos, unspektakulär und unbemerkt von der Öffentlichkeit vor sich gehe. Die Stadt Buchen sei dankbar für die Bewerbungsberatung und Eingliederungshilfe der Vereinigung für die meist jugendlichen Migranten im Kinder- und Jugendzentrum Buchen. Der Beitritt der Stadt zur Vereinigung unterstreiche die sozialpolitische Bedeutung dieser Organisation, so Dr. Hauck. Dekanatsjugendseelsorger Christian Heß sprach zum Thema "Wer Mut zeigt, macht Mut". Recht aufschlussreiche Daten und Fakten über die Leistungsbreite des Vereins legte der Bericht von Bernhard Speck über die einzelnen Bewerbungsläden offen. So nahm das Kinder- und Jugendzentrum Buchen (Leiter Egon Kußmann) insgesamt 186 Ausbildungsberatungen vo, das Jugendhaus Walldürn Gertrud Ritz) 20, das Jugendhaus Tauberbischofsheim (Manfred Seiler) 46, das Jugendhaus Osterburken (Klaus Eisenhauer) elf und das Jugendhaus Mosbach (Angela Gummer und Peter Kuschminder) 17. Insgesamt gab es 448 Beratungen in den Bewerbungsläden. Die Beratungen beinhalteten Sozialkompetenztraining in Wertheim, Seminar Übergang Schule-Beruf in Buchen, Seminar "Erfolgreich Bewerben" in Tauberbischofsheim, Sozialkompetenztraining in Lauda und Infostände im Rahmen des Weltjugendtags in Lauda und Tauberbischofsheim. Einen eindrucksvollen Überblick über das Angebot vermittelte der Jahresbericht des Vorsitzenden Manfred Seiler. Demnach zählt der Verein derzeit 54 Mitglieder, darunter Einzelpersonen, eigenständige Vereine, Stadtverwaltungen, die Kreisverwaltung des Neckar-Odenwald-Kreises und Pfarreien. Die Tätigkeiten erstrecken sich rund um das gesamte Spektrum Jugendlicher in der Phase des Überganges von Schule und Beruf. Dazu zählten Erwerb und Stärkung der sozialen und beruflichen Kompetenz der Schüler und Schülerinnen zu Beginn der 8. Klassen durch Sozialkompetenztrainings in den Hauptschulen in Lauda und Mosbach, die Seminare "Übergang Schule - Beruf" in Osterburken, Buchen und Mosbach, Rollenspiele "Bewerbung und Vorstellungsgespräch" unter Beteiligung von Schule und Arbeitsamt in Buchen, Mosbach, Osterburken und Walldürn und die vom Neckar-Odenwald-Kreis durchgeführten Foren in Walldürn, so Seiler. Außerdem leiste man Hilfe bei der Berufswahl, Verkraftung von Absagen, schulische Hilfe und nicht zuletzt bei der Konfliktbewältigung in den unterschiedlichsten Angelegenheiten. Diese Arbeit werde durch ehrenamtliche Bewerbungshelfer geleistet. "LaBuMoTa" stelle ein Netzwerk dar mit Jugendsozialarbeitern der Kommunen, den Schulsozialarbeitern, den Jugendhausleitern sowie Jugendberufshelfern im Neckar-Odenwald-Kreis. "All dies wäre nicht möglich ohne die Hilfe und Unterstützung der Mitglieder, Sponsoren und Spendern mit ihrem außerordentliches Engagement." Kassier Heiko Grein erläuterte die finanzielle Situation, die belegte, dass auch trotz knapper Kassen "LaBuMoTa" viel Gutes bewirkt. Vorsitzender Seiler gab bekannt, dass im nächsten Jahr Neuwahlen anstünden, er aber nicht mehr zur Verfügung stehe. Eine einwandfreie Kassenführung bestätigten die beiden Kassenprüfer Klaus Eisenhauer und Hedwig Appel. Der von Dr. Hauck beantragten Entlastung des Vorstandes und des Kassiers wurde einstimmig zugestimmt. Die Bezirksvorsitzende der KAB, Maria Schilly, dankte den Verantwortlichen für die geleistete Arbeit. Fränkische Nachrichten - 27.07.2006

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