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"Avalon" trat in der ehemaligen Synagoge in Wenkheim auf

Jugend eine berufliche Perspektive bieten


Das regionale Netzwerk für Arbeit suchende Jugendliche LaBuMoTa und der Verein zur Erforschung jüdischer Geschichte im tauberfränkischen Raum haben zu einem gemeinsamen Konzert mit dem Künstlerehepaar Sabine und Robert Koczy (Avalon) aus Lauda in die geschichtsträchtige ehemalige Synagoge nach Wenkheim eingeladen. Das Anliegen dieser Veranstaltung war, auf das während der Zeit des Nationalsozialismus geschehene Unrecht aufmerksam zu machen, aber auch dafür zu werben, der Jugend von heute eine berufliche und familiäre Perspektive zu geben. Heinz Kautzmann, Vorsitzender von LaBuMoTa, hieß die zahlreichen Zuhörer und das Künstlerehepaar Sabine und Robert Koczy willkommen. Hausherr und Vorsitzender des Vereins zur Erforschung der jüdischen Geschichte im tauberfränkische Raum, Pfarrer Johannes Ghiraldin, betonte, dass die Wenkheimer Synagoge der Mittelpunkt einer aktiven jüdischen Gemeinde war. 1875 waren fast ein fünftel der Wenkheimer Bevölkerung jüdischen Glaubens.

Mit ihren selbst getexteten und komponierten Liedern verzauberte "Avalon" durch mystische Flötenklänge, fetzige Gittarensoli begleitende Akkordeonklänge und ihren harmonische Stimmen. Es waren Lieder und Texte, die Fragen der Jugendlichen, aber auch der Erwachsenen aufgriffen und die Herzen der Zuhörer erreichten. Aber auch Lieder, die Perspektiven aus dem Glauben aufzeigten.

Dies kam insbesondere mit dem Liedvortrag "Du brauchst einen Traum" zum Ausdruck . Sein Refrain hatte die Botschaft: "Du brauchst einen Traum, für den Du lebst, und brauchst ein Ziel, nach dem Du strebst, brauchst einen Freund der Dich begleitet, und eine Hand, die Dich leitet." Mit einigen Zugaben am Schluss des Konzertes ging eine sehr gelungene Veranstaltung zu Ende. In seinem Schlusswort betonte Heinz Kautzmann, dass die Politik aufgerufen ist, sich dafür einzusetzen, dass vor allem auch junge Menschen ein existenzfähiges Einkommen erhalten. Er bat die Zuhörer mitzuhelfen bei der Beseitigung von Ungleichheit, "damit das Leben bei uns lebenswerter und das Miteinander für eine gute gemeinsame Zukunft besser wird." bsp

Fränkische Nachrichten - 23.04.2012

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