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Lernen fürs Leben fördern

Auerberg-Hauptschule und Jugendtreff Mara kooperieren

Im fünften Jahr finden nun in Kooperation zwischen der Auerberg-Hauptschule und dem Jugendtreff Mara Schulseminare zu verschiedenen Themen statt. Sinn dieser Seminare ist vor allem, die Schüler beim Lernen fürs Leben zu unterstützen. In diesem Jahr sind erstmals alle Klassen beteiligt, wobei der Schwerpunkt einerseits in einem thematischen Bereich sowie einem erlebnispädagogischen Bereich liegen. In den 5. Klassen wird ein Sozialtraining angeboten, wo sich die Schüler besser kennenlernen können. So haben sich die Klassen auch darüber ausgetauscht, wie Vertrauen entsteht. In Zusammenarbeit mit der Drogenberatung findet für die 6. Klassen eine Veranstaltung zur Drogenprävention statt. Klassiker sind bereits die Seminare zur Gewaltprävention mit den 7. Klassen, die in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit einer Familientherapeutin durchgeführt werden. Hierbei geht es darum, wie man die Entstehung von Gewalt vermeiden kann. Da für die 8. Klassen schon bald ansteht, sich über Berufe zu informieren und sich um eine Ausbildungsstelle zu bewerben, wird für sie ein Vormittag zum Thema "Übergang Schule-Beruf" angeboten. In diesem Jahr arbeiten hierbei der Verein LaBuMoTa, die Jugendberufshilfe, die Jugendagentur sowie der Jugendtreff Mara eng zusammen. Für die 9. Klassen bietet die Beratungsstelle des Caritasverbandes des Neckar-Odenwald-Kreises ein Sexualpädagogisches Seminar an. In erlebnispädagogischen Aktionen soll den Schülern zudem ermöglicht werden, sich selbst und die Mitschüler besser kennen zu lernen. In diesem Jahr werden fast alle Klassen einen halben oder ganzen Tag in dem neu errichteten Hochseilgarten "Forest Jump" verbringen. Einige der Klassen konnten nun schon neue Erfahrungen sammeln. Bei Übungen an den so genannten Niedrigseilelementen stellt sich schnell heraus, wie gut eine Schulklasse zusammenarbeitet. Die Bewältigung gestellter Aufgaben kann nur dann erfolgen, wenn die Schüler entsprechend planen und bei der Lösung kooperieren. Dabei ist oft auch eine große Ausdauer nötig. Bei den Hochseilelementen geht es dann mehr darum, dass sich der Einzelne selbst herausfordert aber auch zu seinen Grenzen steht. Die 7. Klassen werden zudem an einem Tag eine Kanutour auf der Jagst unternehmen. Auch hierbei geht es darum, neue Erfahrungen zu sammeln. Wenn zwei in einem Boot nicht lernen, gleichmäßig zu paddeln, werden sie es nicht schaffen, geradeaus zu fahren. So ist es wichtig, miteinander zu lernen und sich aufeinander einzustellen. Ein gewünschter positiver Nebeneffekt der Kooperation ist auch, dass die Schüler die Mitarbeiter der Jugendtreffs kennenlernen und so die Schwellenangst herabgesetzt wird. Außerdem erfahren die Jugendlichen, wo sie sich Unterstützung holen können, zum Beispiel bei Beratungsstellen von LaBuMoTa, die sowohl im Jugend und Kulturzentrum, als auch im Mara wöchentliche Beratungen abhalten. Fränkische Nachrichten - 20.05.2003

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