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Beeindruckende Vielzahl an Aktivitäten

Besinnungs- und Bezirkverbandstag der KAB in Messelhausen

Zum Besinnungs- und Bezirksverbandstag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Kloster Messelhausen hieß Bezirksvorsitzende Ursula Buck (Tauberbischofsheim) neben den Vertretern des Bezirksverbandes besonders Diözesanpräses Klaus Frey (Freiburg), Bezirkssekretär Bernhard Speck (Impfingen/Buchen) sowie Egon Kussmann (Buchen), Vorstandsmitglied von LaBuMoTa willkommen. Zunächst gab KAB-Sekretär Bernhard Speck einen umfassenden Tätigkeitsbericht für die Zeit von 1999 bis 2004. Diese beeindruckende Chronologie der Aktivitäten des KAB-Bezirks Main-Tauber-Kreis dokumentierte zum einen die großen Aufgaben, die vielfältige Arbeit sowie die zahlreichen Aktionen des Verbandes und zeigte zum anderen den unermüdlichen Einsatz engagierter Idealisten auf, die sich als verantwortungsbereite Christen für andere, für Benachteiligte, Schwache und Arme einsetzen. Beispielhaft seien einige Schwerpunkte der Aktivitäten genannt: Beitrag zum Dekanats-Katholikentag mit dem Thema "Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit"; Vorträge, Diskussionen, Informationen, Gottesdienste sowie eine Unterschriftenaktion, insgesamt zehn Veranstaltungen, zum Anliegen der KAB "Sonntag muss Sonntag bleiben"; Durchführung einer Solidaritäts- und Spendenaktion für Projekte in Peru. Ein leuchtendes Beispiel des praktischen Nächstendienstes für die Armen nannte Speck die Gründung eines gemeinnützigen und mildtätigen Vereins mit dem Namen "Hilfe, die ankommt und Mut macht", eine Initiative für Waisen- und Straßenkinder in Oradea und Beius in Rumänien, aufgebaut und betreut von Diakon Manfred Nenno (Külsheim) und Manfred Richter (Steinbach). Das Projekt "Betreutes Wohnen", eine wegweisende Hilfsaktion für Jugendliche aus sozial schwachen Familien in Oradea kam hinzu. Unterstützt von der KAB führten M. Nenno und M. Richter, zusammen mit Helferinnen und Helfern, Hilfstransporte nach Rumänien durch. Als Frucht dieser praktischen Hilfe und in guter Zusammenarbeit mit Dekan Albert Kiss aus Oradea konnte dort eine KAB-Gruppe gegründet werden. Zu den Schwerpunkten der Arbeit, so führte Bernhard Speck weiter aus, gehörten auch regelmäßige gemeinsame Seminare der KAB mit dem DGB oder/und Kolping zu Themen wie: Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit, Globalisierung, Beteiligungsgerechtigkeit und Mitbestimmung, Erst der Mensch - dann der Markt oder Neue Armut in der Bundesrepublik. Der KAB-Sekretär berichtete ferner über Soziale Wochen, über den Ökumenischen Gesprächskreis für Arbeitnehmerfragen, wie etwa das Betriebsverfassungsgesetz, unter Leitung des KAB-Bezirksvorsitzenden Alfred Grein (Grünenwört), über Familienfreizeiten, über Besinnungstage für KAB-Mitarbeiter im Kloster Messelhausen und über die traditionellen Maiandachten der Verbände. Als "herausragendes Ereignis" bezeichnete er dasJubiläum zum 40-jährigen Bestehen des Bezirks am 10. November 2001. "Wir haben uns im Bezirksverband bemüht, durch gezielte Seminar- und Bildungsarbeit auf die Herausforderungen mit unseren Möglichkeiten eine Antwort zu finden. Mit unseren Projekten LaBuMoTa und Rumänien leisten wir einen kleinen Beitrag im Sinne einer Kultur der Solidarität", so das abschließende Fazit von Bernhard Speck. Ursula Buck, die Beauftragte für den Sachbereich "Frauen", zeigte in ihrem nachfolgenden Rückblick die aktuelle und interessante Thematik auf, mit der sich die Frauen bei ihren Seminarabenden befassten. Unter anderem nannte sie als Themen: Leben in Fülle - Leben in Stille - Leben mit Enttäuschungen und Verletzungen, Meditativer Tanz, Ruth - Begegnung mit einer Frau, die über Grenzen sprang, Im Glauben zu Hause - in der Kirche daheim?, Ikebana - Kraftquelle und Freude für den Alltag. Die Seniorenarbeit, so wurde beim anschließenden Tätigkeitsbericht von Ida Schimmer (Wertheim/Bestenheid), der Beauftragten für den Sachbereich "Senioren" deutlich, stellt für viele ältere Menschen mit einem zuverlässigen und anregenden Programm, das in ganz besonderer Weise vom KAB-Bezirkspräses, Pfarrer Hans Bender (Freudenberg) mitgestaltet wird, ein seit Jahren gut wahrgenommenes Angebot dar. Es beinhaltete beispielsweise Ausflugsfahrten zum Kloster Kreuzberg in der Rhön, ins Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim oder auch zu einem Theaterbesuch nach Meiningen. Besinnungstage im Kloster Messelhausen mit Pfarrer Hans Bender und Themen wie: Gott finden im Alltag, Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben, Leben - was sonst?, Im Alter aus dem Glauben leben, stellten Fragen nach dem Sinn des Lebens in den Mittelpunkt und hätten, zusammen mit anderen Angeboten, wie etwa den in guter Gemeinschaft erlebten Adventsbesinnungen, den ganzen Menschen mit Körper, Geist und Seele angesprochen, erklärte Ida Schimmer. Manfred Nenno informierte die Bezirksvertreter über anstehende Projekte und Maßnahmen der Rumänienaktion. Das Benefizkonzert mit dem Polizeimusikkorps sei auf den 31. Juli verlegt worden. Vom 24. bis 26. September sei ein gemeinsames Seminar in Oradea mit KAB und Gewerkschaften geplant, so Nenno. Der vom Bezirkskassierer Bernhard Fiederlein (Wertheim) vorgetragene Kassenbericht fand mit seiner positiven Bilanz die Zustimmung der Anwesenden, so dass der von Diözesanpräses Klaus Frey gestellte Antrag auf Entlastung einstimmig angenommen wurde. Wenig Mühe hatte danach Klaus Frey mit der Durchführung der Neuwahlen. In den Vorstand des Bezirksverbandes wurden gewählt: Vorsitzende: Ursula Buck, Stellvertreterin: Anita Hauke (Tauberbischofsheim), Vorsitzender: Alfred Grein, Stellvertreter: Bernhard Speck, Präses: Manfred Nenno, Kassier: Bernhard Fiederlein, Schriftführer: Emil Hönninger (Dittigheim); Beauftragte für die Sachbereiche: Frauen: Ursula Buck, Senioren: Ida Schimmer, Zukunft der Arbeit: Manfred Nenno, Interessenvertretung: Konrad Horn (Külsheim), Internationale Arbeit: Manfred Nenno, Manfred Richter und Ida Schimmer sowie AK-Arbeit/Bildungsarbeit Bernhard Speck. Diözesanpräses Frey würdigte alle Mitglieder des Bezirksvorstandes für ihr Engagement. Besondere Worte des Dankes und der Anerkennung fand er für Pfarrer Hans Bender, der seit 1992 das Amt des Bezirkspräses wahrnahm und der die KAB im Main-Tauber-Kreis spirituell vorbildlich begleitet habe. Seine offizielle Verabschiedung werde am 24. Juni im Bildungshaus St. Michael in Tauberbischofsheim stattfinden. Erstmalig hatte die KAB 2003 ein sechstägiges Ausbildungsseminar für Leiter von Gesprächs- und Aktionskreisen veranstaltet. Verbunden mit einem Glückwunsch und einem Dankeschön überreichte Klaus Frey den Seminarteilnehmern die entsprechende Urkunde. Am Ende des offiziellen Teils des Bezirksverbandstages unterstrich KAB-Bezirkssekretär Bernhard Speck seinen Dank an die Vorstandsmitglieder mit einem Weinpräsent. ga. Fränkische Nachrichten - 16.04.2004

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