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Bewerber sollen an sich glauben

38 Wertheimer Schüler bereiteten sich auf den Einstieg in den Beruf vor


Ein Training wichtiger beruflicher und sozialer Kompetenzen erlebten insgesamt 38 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums Wertheim und der Realschule in Bestenheid. Richtig bewerben und innovativ präsentieren waren die Themen, die Diplom-Pädagoge Andreas Blum in seinen "Fit-for-Job-Training" jugendgemäß aufbereitet hatte, wie es im Pressebericht der Veranstalter heißt. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 20 Jahren erwartete keine Folienschlacht am Overheadprojektor, sondern abwechslungsreiches Infotainment, das Eigeninitiative und Engagement einforderte. "Der Mensch lernt 90 Prozent von dem, was er selbst erarbeitet und anderen erklärt hat", erläuterte der Referent das Lernprinzip hinter dem Trainingskonzept. Daher waren die engagierten Schüler selbst aktiv mit der Präsentation der Teamaufgaben für ihre Mitschüler bei der Sache. Finanziert hatte das Training der Verein für Arbeit suchende Jugendliche, "LaBuMoTa", unterstützt durch den Verein Jugendhilfe in Mosbach. Ziel ist es, die Jugendlichen in Abschlussklassen gezielt auf ihre Bewerbung vorzubereiten und die Präsentationskompetenz zu erhöhen. Denn dies seien, so die Experten, wichtige Voraussetzung, um in Projektteams und Vorstellungsgesprächen zu überzeugen. Fragen wie "Wo bewerbe ich mich?", "Wie sieht ein peppiges Anschreiben aus?", "Wie überzeuge ich im Vorstellungsgespräch?", "Was erwartet mich dort an Inhalten?" und "Wie bereite ich mich auf Einstiegstests vor?" bearbeiteten die Schüler selbstständig. Dabei ließen sie sich von der unkonventionellen Einstiegsmoderation mit Gitarre, Gesang und rhythmischem Klatschen begeistern. Der Referent ermunterte die Teilnehmer, ihre Talente einsetzen und auf eigene Stärken zu bauen, die nicht immer an Schulnoten zu messen seien. Es gelte, trotz widriger Umstände auf dem Berufs- und Arbeitsmarkt weiter an sich zu glauben und aktive Bewerber zu sein. Beziehungsnetzwerke und persönliche Stärken weiter zu entwickeln seien Faktoren, die neben den formellen Inhalten und Verhaltensweisen in den individuellen Bewerbungsphasen von entscheidender Bedeutung sind, betonte Blum die soziale und kommunikative Komponente der beruflichen Bewerbungsphase. Auch die Lehrkräfte am Beruflichen Schulzentrum und der Realschule in Bestenheid vereinbarten abschließend angesichts der praxisnahen und jugendgemäßen Art der Präsentation weitere Termine des "Fit-for-Job-Trainings" zu den Themen Zukunftssicherung sowie Rhetorik und Kommunikation.
Fränkische Nachrichten - 16.04.2005

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