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"Bewerbungsseminar im KiJuZ Buchen"

Realistische Bedingungen für die Suche eines Ausbildungsplatzes


In der heutigen Zeit, wo Arbeitslosigkeit wieder zunimmt und die Ausbildungsstellen knapper werden wird es wichtiger, sich rechtzeitig um die berufliche Zukunft Gedanken zu machen. Dies war das Anliegen des Bewerbungsseminars, das am 10. und 12. März im Kinder- und Jugendzentrum in Buchen stattfand. Da die beiden Klassen demnächst ihr Schulpraktikum zur Berufsorientierung absolvieren, schien dies der richtige Zeitpunkt zu sein, um Anstöße zu geben. Zunächst einmal ermittelten die Teamer, inwieweit sich die Schüler überhaupt schon mit ihrem zukünftigen Beruf auseinander gesetzt hatten.

Um die Bedeutung des Berufs für die spätere finanzielle Absicherung wie auch die eigene innere Zufriedenheit aufzuzeigen, wurde der finanzielle Bedarf für den Lebensunterhalt ermittelt. Den Schülern wurde dabei bewusst: die Summe lag weit über dem Verdienst in manchen Berufen. Nach einer gemeinsamen Einführung wurden die Klassen zunächst in zwei Kleingruppen aufgeteilt, in welchen die Kenntnisse über Lebenslauf und Bewerbungsschreiben überprüft und auf den neuesten Stand gebracht wurden. In vier weiteren Kleingruppen wurde die Arbeit intensiviert und in Rollenspielen wurden Vorstellungsgespräche geprobt.

An den beiden Tagen war neben den ehrenamtlichen Bewerbungshelfern von LaBuMoTa e.V. jeweils auch ein Vertreter der Firma Scheuermann und Heilig beteiligt. So konnte den Schülern unter realistischen Bedingungen die Erfahrung eines Vorstellungsgesprächs vermittelt werden.

In einem Rollenspiel, bei einer Firma anzurufen und sich über freie Ausbildungsplätze zu informieren und einen Termin zu einem Vorstellungsgespräch zu vereinbaren, machten die Schüler eine weitere wichtige Erfahrung für die Praxis. Genauso wichtig war es zu erfahren, wie und wo die Schüler Informationen über verschiedene Berufsbilder und angebotene Ausbildungsplätze bekommen können. In der vierten Gruppe führten die Schüler einen Bewerbungstest durch. Die Zeit hätte noch viel länger sein können, um den Informationsbedarf der Schüler zu decken. Dennoch konnten die Schüler der Karl-Trunzer-Schule mit vielen Anregungen, praktischen Tipps und einem tieferen Bewusstsein für die Bedeutung von Ausbildung und Arbeit nach Hause gehen.

Das Seminar fand in den Räumen des KiJuZ Buchen statt, wo Jugendhausleiter Friedrich Rabus den Besuchern in Kooperation mit LaBuMoTa auch weiterhin Hilfe bieten kann. Organisiert wurde die Veranstaltung von Karl Neumer vom Ravensteiner Projekt "Lernen fürs Leben".

Fränkische Nachrichten - 17.03.2009
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