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Ein Händedruck kann entscheiden

Übergang Schule-Beruf besprochen / 8. Klassen im "KiJuZ" in Buchen


Gerade war der Tag der offenen Tür vorbei, da hatte das "Kinder- und Jugendzentrum Buchen" (KiJuZ) schon wieder Gäste. Die drei 8. Klassen der Karl-Trunzer-Schule nahmen an einem jeweils vierstündigen Seminar zum Thema Übergang Schule-Beruf teil. Es wurde organisiert in Kooperation von LaBuMoTa, KiJuZ Buchen, Jugendagentur, Jugendberufshilfe, Karl-Trunzer- Schule und "Lernen fürs Leben" Bei einer Einstimmung wurde mit den Schülern erarbeitet, warum es wichtig ist, sich rechtzeitig um eine Ausbildungsstelle zu bewerben und überhaupt zu arbeiten. Dabei war mancher erstaunt, wie viel der Lebensunterhalt kostet und was man in einem Beruf verdienen kann. Gemeinsam erarbeiteten die Teamer in Kleingruppen mit den Schülern, wie ein Lebenslauf aufgebaut ist und wie ein gutes, ansprechendes Bewerbungsschreiben aussieht, besonders wenn es weniger Ausbildungsplätze gibt. Entscheidend war die Erkenntnis, dass Lebenslauf und Bewerbungsschreiben die "Visitenkarten" sind, bei der viele Bewerber schon an formalen Dingen scheitern. Die Schüler erfuhren auch, wo man Informationen und Unterstützung bekommt, zum Beispiel über die Webseiten der Arbeitsagentur oder anderer Stellen, die über Ausbildungsstellen, freiwilliges soziales Jahr sowie Bewerbungsformalitäten informieren. In Kleingruppen wurde der Telefonkontakt besprochen. Telefongespräche mit Firmen, bei denen an sich bewerben möchte, sollten gut vorbereitet sein, denn sie können entscheidend sein Ein guter Tipp war, sich vorher Notizen zu machen und in einer ruhigen Situation anzurufen. Ein weiteres Thema war das eigentliche Bewerbungsgespräch. Hier ging es um die Vorbereitung - saubere Kleidung, ordentliches Äußeres - über Händedruck und freundliches Auftreten bis hin zum Verhalten beim Gespräch. Hier komme es auf eine gute Vorbereitung an, und auch darauf, selbst qualifiziert Fragen zu stellen. Eine Abrundung bildeten Eignungstests. Wichtig war es den Organisatoren, solche Situationen überhaupt kennen zu lernen, um sich besser vorbereiten zu können. Das Seminar wurde von LaBuMoTa ermöglicht, einem gemeinnützigen Verein ehrenamtlicher Helfer, die an Jugendtreffs im Neckar-Odenwald- sowie Main-Tauber-Kreis Jugendliche rund um Ausbildung und Bewerbung kostenlos berät und unterstützt. Dabei standen Egon Kußmann, Vorstandsmitglied bei LaBuMoTa und gleichzeitig Leiter des KiJuZ, sowie seinen Kolleginnen Anja Schöner und Stefanie Hauk viele weitere qualifizierte Mitarbeiterkollegen zur Seite. Darunter waren H.D. Ott von der Jugendagentur, Roland Harnischfeger von der Jugendberufshilfe, Manfred Seiler und Carolin Ballweg von LaBuMoTa e.V., sowie Ursula Hütter und Karl Neumer von "Lernen fürs Leben". Die Schüler der Karl-Trunzer-Schule nahmen die Unterstützung dankbar an und konnten mit vielen Anregungen, praktischen Tipps und einem tieferen Bewusstsein für die Bedeutung von Ausbildung und Arbeit nach Hause gehen.
Fränkische Nachrichten - 16.04.2005

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