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Berufserkundung für Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Urphar-Lindelbach

Zu Gast bei der Firma "Weku" in Bettingen

Rechtzeitige Weichenstellung wichtig


Bettingen. Nachdem die ersten Themenblöcke "Berufswahl und Bewerbungsgrundlagen" sowie "Online-Einstellungstest" abgeschlossen sind, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts "Bahn frei für den Start in den Beruf dank rechtzeitiger Weichenstellung" nun mit den praktischen Teilen der Module "Berufserkundung, Bewerbung und Vorstellung" begonnen.

So trafen sich die am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule Urphar-Lindelbach bei der Firma "Weku" in Bettingen zur Berufserkundung. Das Projekt wird vom Sportjugendförderverein Main-Tauber e.V. nun bereits zum achten Mal organisiert. In Kooperation mit der Schulsozialarbeit Lauda-Königshofen, dem Dipl.-Päd. Andreas Blum von "Talente entwickeln e.V." sowie Manfred Seiler von "LaBuMoTa e.V." erreichte das vom Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Main-Tauber-Kreis und vom Sportjugendförderverein geförderte Projekt zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen von Schülern der 8. Klassen an Haupt- und Realschulen im Main-Tauber-Kreis hinsichtlich des Übergangs von der Schule in das Berufsleben einen weiteren wichtigen Höhepunkt. Unterstützt wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus mitteln des Europäischen Sozialfonds. Unter Anleitung von Manfred Seiler von LaBuMoTa e.V. (Netzwerk für Arbeit suchende Jugendliche im Main-Tauber-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis) hatten die Schüler zuvor Gelegenheit, die in ihnen schlummernden Interessen und Fähigkeiten für ihren Wunschberuf zu entdecken und auszuloten. Dabei galt es, den Sinn und Zweck von Arbeit und Beruf zu erkennen, das Ergebnis in Form eigener Erwartungen an den Wunschberuf zu definieren und die wichtigsten Berufsmerkmale in einem Berufserkundungsbogen zu protokollieren. Diese Selbsteinschätzung und Bewertung der für die Berufswahl relevanten Interessen und Fähigkeiten kann jeder Teilnehmer jetzt für sich fortschreiben und mit vertrauten Personen (Familienangehörige, Lehrer, Schulsozialarbeiter, Berufsberater) weiter entwickeln und vertiefen. In einem online-basierten "Berufs-Check" , individuellen psychologischen Motivationsimpulsen und Teamtrainings hatte Diplom-Pädagoge Andreas Blum in den vorausgehenden Wochen die Weichen für ein passendes Berufsfeld gestellt, so dass Manfred Seiler die nachfolgenden berufsspezifischen Themen gut weiter führen konnte

Auf der Basis dieser ersten Erkenntnisse über den Wunschberuf folgte nun die praktische Berufserkundung exemplarisch für die gewerblich-technischen Ausbildungsberufe bei der Firma "Weku", Hersteller von qualitativ hochwertigen Kunststofffenstern und Kunststoffhaustüren. Ausbilderin Silvia Beuschlein, Produktionsleiter Alexander Belz-Jordan, Ausbilder Frank Schiefermeyer sowie vier Auszubildende des Betriebes boten der Projektgruppe in einer ausgewogenen Mischung aus Arbeitsplatzbesichtigung, Vorstellung von Produktpalette und Produktionsabläufen sowie ausführlicher Gesprächs- und Fragerunde einen für den Berufseinstieg sehr eindrucksvollen und interessanten Tag. Aus der Firmenhistorie, die Silvia Beuschlein mit Hilfe einer vom Auszubildenden David Grün erstellten Präsentation vorstellte, erfuhren die Schüler die Erfolgsgeschichte eines Unternehmens, das seit seiner Gründung 1995 zu einem namhaften Betrieb in der Region mit rund 150 Mitarbeitern expandierte.

Den Abschluss dieses Projekts mit den beiden Hauptschulklassen in Urphar-Lindelbach bildet das Training von Vorstellungsgesprächen auf der Basis der selbst erarbeiteten Bewerbungen. In wirklichkeitsnah simulierten Rollenspielen mit Video-Aufzeichnung geht es darum, durch korrektes Auftreten, überzeugende Argumentation und Sympathie gewinnendes Verhalten die eigenen Fähigkeiten und die Eignung für den Ausbildungsplatz unter Beweis zu stellen. sjfv

Fränkische Nachrichten - 14.07.2012

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