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Buchener Schülern soziale Kompetenz vermittelt

Zahlreiche Herausforderungen gemeistert - Schulklassen demonstrierten Teamarbeit


"LaBuMoTa", das regionale Netzwerk für arbeitssuchende Jugendliche hatte drei Schulklassen der Karl-Trunzer-Schule zu einem Teamtag eingeladen. Dieser passt ideal in das Gesamtkonzept dieser Schule, die großen Wert auf die Vermittlung von sozialen Kompetenzen legt. Herausfordernd war der Auftakt des Trainings, bei dem die Schüler erst mal durch einen dunklen Stofftunnel kriechen mussten und dann einen Trampolinsprung in eine neue Erfahrungswelt wagten.

Bernhard Goldschmidt begrüßte die Schüler im Auftrag des "LaBuMoTa"-Netzwerks für arbeitssuchende Jugendliche, von dem das Training veranstaltet wurde. Beim "Wertevertrag" wurden von den Schülern Spielregeln für den gemeinsamen Umgang verbindlich vereinbart.

Die Schüler nannten zum beispiel "Zusammenhalten", "niemanden fertig machen", "Zuhören" und "gute Strategie finden". Weiter ging es mit Musik, Bewegung und Luftballons. Danach wurden die Aufgaben immer konkreter und das Anforderungsniveau wurde ständig gesteigert: "Gebt die Luftballons in der Reihe so weiter, dass jeder Luftballon mindestens ein Mal, aber maximal zwei Mal hintereinander von derselben Person berührt wird", gab Bernhard Goldschmidt als Anweisung. Das Team, das hier eine gute Strategie erarbeitete, hatte dann in der nachfolgenden Sequenz eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg als ganze Klasse geschaffen.

Danach wurde es "ernst". Aus den Luftballons wurden "Eiskristalle", die als letzte ihrer Art vom Nordpol geholt werden sollten und "das Überleben der Menschheit" sichern sollten. Bevor die Schüler in drei Teams zu ihrer Mission starteten, wurde gründlich geplant.

Gemeinsame Strategie

Um möglichst viele Eiskristalle über Schluchten und Berge auf einen Eisbrecher und dann schlussendlich in den Hafen zu bringen, musste eine gemeinsame Strategie vereinbart werden. Diese war auch nötig, denn gefräßige Pinguine wollten die "Eiskristalle" zerstören. Bei manchen Unachtsamkeiten fielen die Schüler ins "Eismeer" (Hallenboden), so dass eine kurze aber dennoch zeitaufwendige Behandlung im "Polarkrankenhaus" nötig war, bevor sie dann wieder zurück zur Aktion kamen.
Positiv war, dass alle Schüler in der vorgegebenen Zeit den Weg mit dem Eisbrecher (Mattenwagen) in den Hafen schafften und trotz der harten Bedingungen einige Eiskristalle geborgen werden konnten.
Manuel meinte in der Nachbetrachtung selbstkritisch: "Am Anfang des Parcours' war ich voll konzentriert. Dann habe ich Quatsch gemacht, und einige Eiskristalle sind verloren gegangen. Dann habe ich mein Verhalten wieder geändert, und sofort hat sich auch das Teamergebnis verbessert: Wir haben eine große Ladung in den Hafen gebracht." Und Yuletai fügte hinzu: "Nicht im Alleingang, sondern nur gemeinsam im Team schaffen wir es."
Auch die beteiligten Lehrkräfte zogen eine positive Bilanz. "Ihr habt das Niveau vom letzten Teamtag gehalten und noch ein bisschen gesteigert", meinte Lehrerin Lisa Wieler.

Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 14.03.2012
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