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Fragen rund um das Berufsleben

Jugendliche übten beim "Tüff", wie man sich richtig bewirbt

Rund 60 Jugendliche zwischen 14 bis 17 Jahren erprobten im Buchener Jugendhaus "Tüff" sehr engagiert einen ganzen Nachmittag lang bis in den frühen Abend ihren individuellen Berufseinstieg. Um dies intensiv realisieren zu können, war für die anderen Jugendhausbesucher der regelmäßige Betrieb im "Tüff" geschlossen. Sämtliche Räume des Jugendhauses sowie zusätzliche Räume der benachbarten Grundschule wurden als Praxis- und Übungsraume dafür genutzt. So wurden zum Beispiel in einem Raum Eignungstests durchgeführt, um den Jugendlichen ein Gefühl für Stresssituationen bei Einstellungen und Auswahlverfahren der Firmen zu vermitteln. Gleich nebenan wurden die Testergebnisse danach mit den einzelnem Jugendlichen individuell besprochen. In drei anderen Räumen hatten sich "Personalchefs von Firmen" zum Einüben von Vorstellungsgesprächen mittels Rollenspiel eingerichtet. Der jeweilige Bewerber kam mit seinem individuellen Berufswunsch sowie seinen Bewerbungsunterlagen und stellte sich bei der imaginären Firma vor. Unmittelbar im Anschluss erhielt er von den Firmenchefs Rückmeldung und Verbesserungsvorschläge für eine optimalere Präsentation in zukünftigen Vorstellungsgesprächen. In weiteren Räumen waren zwei Beratungsstellen untergebracht, welche die Jugendlichen sowohl bei schulischen und beruflichen Laufbahnkarrieren, aber auch bei ganz persönliche Auswertungen ihrer Situationen in den verschiedenen Aufgaben dieses Nachmittags berieten. An vier Computern hatten die angehenden Stellensucher Gelegenheit unter Anleitung Anschreiben für Bewerbungen und Lebensläufe zu erstellen oder diese für das nächste Vorstellungsgespräch zu verbessern. Nachdem die engagierten Jugendlichen alle Stationen mindestens einmal durchlaufen hatten, bekamen sie vom Jugendhaus "Tüff" für ihre Mühen eine Teilnahmebescheinigung überreicht. Die Zufriedenheit, etwas ganz persönlich Wichtiges geleistet zu haben, war den Jugendlichen anzusehen. Die Trainer an den jeweiligen Anlaufstellen waren neun Fachleute und gründliche Kenner der Zielgruppe: Sozialpädagogen, Jugendhausleiter und Schulsozialarbeiter sowie Mitarbeiter von "LaBuMoTa", dem regionalen Netzwerk für arbeitssuchende Jugendliche. Bei der anschließenden Reflexion der Trainer bedankte sich der Jugendhausleiter Egon Kußmann bei seinem qualifizierten Helferteam für deren nicht alltäglichen Einsatz mit einem kleinen Präsent. Es wurde allerseits beschlossen, dieses sehr erfolgreiche und gemeinsam entwickelte Konzept zur Berufseingliederung und entsprechenden Kompetenzerweiterung junger Leute nicht nur in Buchen, sondern auch in anderen Jugendhäusern und Institutionen mit dem nunmehr eingearbeiteten Team wiederholt anzubieten und durchzuführen. Fränkische Nachrichten - 13.12.2003

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