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LaBuMoTa-Training in der Karl-Trunzer-Schule

Sechstklässler erkannten die Bedeutung von Teamfähigkeit


Am Ende müssen alle Forscher auf dem Festland sein; und je mehr Edelgase sie gerettet haben, desto besser. Was sich anhört wie eine Expeditionsreise, war ein Auftrag aus dem Sozialkompetenztraining, das LaBuMoTa, das regionale Netzwerk für Arbeit suchende Jugendliche, für Schulen entwickelt hat. Nun durften sich die Sechstklässler der Karl-Trunzer-Schule unter Anleitung von Bernhard Goldschmidt mit der "Rettung der Edelgase" beschäftigen, und schon bald wurde deutlich: Der Auftrag ist klar, die Ausführung gar nicht so einfach, beziehungsweise ohne Teamfähigkeit gar nicht machbar. Schon der Weg in die Sporthalle, der kriechend durch einen dunklen Schlauch erfolgte, machte deutlich, dass an diesem Tag ein ganz besonderes Training auf dem Programm stand. Dieses passt ideal in das Gesamtkonzept der KTS, in dem die Vermittlung von sozialen Kompetenzen einen hohen Stellenwert einnimmt.

Auf einem Trampolin sprangen die Kinder in eine neue Erfahrungswelt, die Spielregeln für den gemeinsamen Umgang und soziales Verhalten eines jeden Teilnehmers einforderte. Mit Musik, Bewegung und Luftballons galt es, Aufgaben in unterschiedlichen Anforderungsniveaus zu bewältigen. Nur gut, wenn die Teams gut zusammenarbeiteten und durchdachte Strategien ausgetüftelt waren.

In der Schlusssequenz wurde es "ernst": Als Forschergruppen erhielten die Schüler den Auftrag, die letzten Edelgase der Welt zu retten und möglichst verlustfrei ans Festland zu bringen. Mit verschiedenen Gedanken und Strategien im Hinterkopf kämpften sich die Kinder durch den Geräteparcours und beendeten die Mission am Ende trotz harter Bedingungen erfolgreich. Stolz stand die Gesamtgruppe am Ende auf dem Festland und feierte die geretteten Edelgase, auch wenn der Schwund doch recht beträchtlich war.

Bei der Nachbetrachtung zeigte sich, dass mit einem besseren Verhalten einiger Teilnehmer sowie einer strukturierteren Vorgehensweise ein noch größerer Erfolg möglich gewesen wäre. "Im Alleingang hätte keiner eine Chance gehabt; als Team hat man ganz andere Kräfte und Möglichkeiten." Einige Schüler zeigten sich selbstkritisch, und tolle Verbesserungsvorschläge freuten nicht nur Leiter Bernhard Goldschmidt, sondern auch die Lehrerinnen Elke Jahn-Fischer und Ines Waldherr.

Fränkische Nachrichten - 13.04.2013

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