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Gesellschaft braucht gelebte Nächstenliebe

Bericht über die Arbeit von LaBuMota bei Versammlung des Vereins für soziale und caritative Aufgaben Hainstadt


Der Verein für soziale und caritative Aufgaben zog in der Pfarrscheune Bilanz über die zurückliegenden zwei Jahre und führte die satzungsgemäßen Wahlen durch. Zudem gab der Vorsitzende des Caritasverbandes Mosbach, Diakon Franz Ertl, einen interessanten Einblick in die Aufgaben des Caritasverbandes. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst hieß Vorsitzender Friedbert Balles alle teilnehmer willkommen. Im Anschluss legte Martha Dosch einen ausführlichen Kassenbericht über die Jahre 2005 und 2006 vor. Waren es im Jahr 2005 noch 165 Mitglieder, so sind für 2006 nur noch 157 Mitglieder zu verzeichnen. Trotz dieser Tatsache sei es dem Verein gelungen, die von der Pfarrgemeinde Hainstadt pro Kirchenmitglied zu leistende Abgabe an die Sozialstation in Höhe von 1600 Euro aufzubringen.

Die beiden Kassenprüfer Herbert Wiese und Eugenie Rupp hatten die Kasse geprüft und konnten eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung bestätigen. Nach der Entlastung folgten die Neuwahlen, die folgendes Ergebnis brachten: Friedbert Balles wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt, Hilde Link ist seine Stellvertreterin, Martha Dosch ist Kassenwartin und Anette Münch Schriftführerin. Im Amt des Kassenprüfers wurden Herbert Wiese und Eugenie Rupp bestätigt.

Die Beisitzer Gisela Henk, Inge Heilig und Willi Seitz wurden ebenso einstimmig gewählt und nahmen ihr Amt an. Auch die Ausschussmitglieder Irmtraud Reisner, Gebhard Ackermann, Martin Pföhler, Josef Felleisen und Berthold Pföhler wurden einstimmig in ihrem Amt bestätigt.

Im Anschluss gab Diakon Franz Ertl in seiner Funktion als Vorsitzender des Caritasverbandes Mosbach, einen interessanten und aufschlussreichen Bericht über die Arbeit der Caritas. Zu Beginn seines Vortrages stellte er, aus der Enzyklika "Deus Caritas Est" von Papst Benedikt XVI. folgenden Ausschnitt vor: "Liebe, Caritas - wird immer nötig sein, auch in der gerechtesten Gesellschaft. Es gibt keine gerechte Staatsordnung, die den Dienst der Lieber überflüssig machen könnte. Wer die Liebe abschaffen will, ist dabei, den Menschen als Menschen abzuschaffen. Immer wird es Leid geben, das Tröstung und Hilfe braucht. Immer wird es Einsamkeit geben. Immer wird es Situationen materieller Not geben, in denen Hilfe im Sinn gelebter Nächstenliebe nötig ist." Weiter gab er einen Einblick in die Arbeit der Caritas, welche ihren Sitz in Freiburg hat. Die Caritasverbände seien alle selbständige eingetragene Vereine. Der Vorstand im Neckar-Odenwald-Kreis setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen. Hiervon kommen zwei Personen aus Buchen und zwei aus Mosbach. Die Caritas betreut sehr viele Gruppen, zum Beispiel in der Schwangerschaftsberatung, Ehe-Familie- und Lebensberatung, Kinder- und Jugendlichenbetreuung, im Projekt Labumota, in der Sprachförderung in Kindergärten und Tagespflege für ältere und kranke Menschen. Demenzkranken Mitmenschen wolle man ermöglichen, so lange wie möglich zu Hause gepflegt zu werden. Hier gebe es Unterstützung der Kranken, aber auch Entlastung für die Pflegenden. Eine große Herausforderung sei der eröffnete Tafelladen in Buchen. Hier könnten ältere Menschen mit geringer Rente, Sozialhilfeempfänger und Aussiedler Lebensmittel zu einem geringen Preisen einkaufen. Im Kreis Buchen und Eberbach gebe es zwei Läden, in denen rund 1500 Personen dieses Angebot wahrnehmen.

Ein ganz wichtiger Punkt der Caritas sei die Zusammenarbeit mit den Sozialstationen, die vor Ort die Aufgabe der Pflege-Dienstleistungen übernehmen. Am Ende des Vortrages bemerkte die Vorsitzende der Sozialstation, F. Thoma, dass die Zusammenarbeit mit der Caritas nicht besser sein könnte und bedankte sich hierfür bei Diakon Ertl. Ortsvorsteher Bernd Rathmann, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Peter Balles und Vorsitzende der Sozialstation, F. Thoma, bedankten sich für den Einsatz des Vereins, der die Sozialstation, kirchliche Institutionen und Mitmenschen durch Geldspenden unterstützt.

Fränkische Nachrichten - 13.04.2007

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