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"Aufbrechen zu den Menschen"

Dekanantsfest im Dekanat Mosbach-Buchen


"Umbruch - Abbruch - Aufbruch". Mit dieser Trias hatte der Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch bei seinem Amtsantritt die Katholiken der Diözese aufgefordert, ihre Vorstellungen zur "Pastoralen Initiative" einzubringen, welche Antworten auf die veränderte Situation in Kirche und Gesellschaft und die Glaubens- und Kirchenkrise finden sollte.

Katholiken stellen sich dem Dialog

Inzwischen hat der Erzbischof zu einem Dialog aufgerufen, der dem Motto des Mannheimer Katholikentages 2012 "Den Aufbruch wagen" entsprechen soll. Die Bischofskonferenzen und das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken stellen sich diesem Dialogprozess ebenfalls. Das Dekanatsfest, welches die Katholiken des Dekanats Mosbach-Buchen unter dem Motto "Leben teilen - Glauben feiern" vom 27. bis 29. Mai feiern, möchte vor allem durch die Veranstaltungen am Samstag in Mosbach zum Dialog über gesellschaftlich und innerkirchlich relevante Themen einladen und die Gesellschaft prägende Kraft der Kirche vor Ort aufzeigen.

Am Beginn der Mosbacher Fußgängerzone präsentieren sich in einer "Kirchenmeile" am Samstagmorgen von 9 bis 12 Uhr 27 Gruppen und Institutionen, welche sich auf unterschiedliche Weise dem diakonischen Auftrag des Evangeliums verpflichtet fühlen: Geistliche Gemeinschaften und Berufsgruppen, die Mesner des Dekanats sowie ein ökumenischer Stand sind ebenso vertreten wie die Erwachsenen- und Jugendverbände (Akademikerverband, kfd, KJG, KLFB, KLJB, Kolping, KAB Pfadfinder). Ausführlich informiert der Caritasverband über seine Angebote. Alleinerziehende, das Erzbischöfliche Kinderheim Walldürn, LaBuMoTa, der Trauertreff sowie die Notfallseelsorge zeugen von einem breiten ehrenamtlichen Engagement für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Einige Stände weiten den Blick auf überregionale Verbindungen und Aktivitäten. Es geht dabei um die weltkirchliche Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, welche durch die Perukreise konkretisiert wird. Dekanatsreferent Günter Stauss wird für den Mannheimer Katholikentag werben, das "Konradsblatt", die Wochenzeitung für das Erzbistum Freiburg, stellt sich vor.

Für die Kirche sind Ehrenamtliche eine feste, unverzichtbare Größe, die in Zukunft eine noch größere Bedeutung bekommen werden. Mit dosiertem Witz und sensibler Improvisation wird sich Clown "Batschu" (alias Peter Baum aus Würzburg) unter die Besucher der "Kirchenmeile" mischen. Er wird sie über ihre Einstellung zum Ehrenamt befragen, beim Abschlussgottesdienst am Sonntag werden die Ergebnisse vorgestellt und beim Dialoggespräch mit dem Erzbischof auch eine wichtige Rolle spielen.

Ergänzt wird die "Kirchenmeile" durch zwei Podien auf der Bühne vor der Volksbank. Von 9.30 bis 10.30 Uhr diskutieren Martina Kastner (Diözesanratsvorsitzende), Abt Franziskus Heeremann OSB, Stift Neuburg, Landrat Dr. Achim Brötel und Dr. Stefan Bonath vom Seelsorgeamt Freiburg zum Thema "Christlicher Glaube und Institution - Kirche in unserer Zeit". Die Moderation hat Dr. Albert Käuflein vom Roncalli-Forum Karlsruhe. Zu einem Dialog zwischen den Generationen lädt Podium II "Miteinander leben" ein. Moderiert von der Familientherapeutin Gabriele Fischer-Rosenfeld werden Edith Fabry (Diözesanvorsitzende Altenwerk), Georg Zimmermann vom Familienbund der Katholiken, Bürgermeister Keilbach für die Stadt Mosbach und eine Vertreterin der jungen Generation ihre Erfahrungen einbringen.

Die Anliegen der Älteren Generation kommen beim Nachmittag für Senioren im Gemeindehaus Waldstadt ab 14.30 Uhr zur Sprache. Viele Ältere fragen sich besorgt: Wird die Gemeinde, die sich sonntags zum Gottesdienst trifft, auseinander laufen? Werden sich soziale Netze, die Geborgenheit und Heimat ermöglichen, auflösen? Die Diözesanvorsitzende des Altenwerks spricht zu "Die Kirche soll im Dorf bleiben". Politiker geben Antworten

Anschließend werden Fraktionsvorsitzender Peter Hauk (CDU), Bundestagsabgeordneter Alois Gerig (CDU) und Landtagsabgeordneter Georg Nelius die Frage beantworten: "Was kann die Politik zu einer Gesellschaft beitragen, die auch den Bedürfnissen der älteren Generation gerecht wird?" Es spielt das Seniorenorchester Buchen, für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Fränkische Nachrichten - 12.05.2011

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