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Erfolgreich und richtig bewerben

Projekt der Sportkreisjugend in TBB nun schon zum sechsten Mal


Nach den bereits abgeschlossenen Themenblöcken: "Erlebnispädagogik", "Männerbilder/Frauenbilder" und "Eignungstest" haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts "Freie Fahrt in den Beruf dank rechtzeitiger Berufswahl" nun mit den praktischen Teilen Berufswahl, Bewerbungs- und Vorstellungstraining begonnen. So trafen sich die am Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Haupt- und Realschulen des nördlichen Main-Tauber-Kreises bei der Firma Weinig AG zur Berufserkundung.

Das Projekt wird vom Sportjugendförderverein Main-Tauber e.V. nun bereits zum sechsten Mal durchgeführt. In Kooperation mit der Schulsozialarbeit Lauda-Königshofen und Tauberbischofsheim, der Dipl.-Sozpäd. Uschi Steffan, dem Dipl.-Päd. Andreas Blum, sowie Manfred Seiler von LaBuMoTa e.V. erreichte das vom Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Sozialministerium Baden-Württemberg und vom Sportjugendförderverein geförderte Projekt zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen von Schülern der 8. und 9. Klassen an Haupt- und Realschulen im Main-Tauber-Kreis hinsichtlich des Übergangs von der Schule in das Berufsleben einen weiteren wichtigen Höhepunkt.

Unter Anleitung von Manfred Seiler von LaBuMoTa e.V. (bekannt vom Bewerbungsladen im Jugendhaus der Stadt Tauberbischofsheim) hatten die Schülerinnen Gelegenheit die in ihnen schlummernden Interessen und Fähigkeiten für ihren Wunschberuf zu entdecken und auszuloten. Dabei galt es, den Sinn und Zweck von Arbeit und Beruf zu erkennen, das Ergebnis in Form eigener Erwartungen an den Wunschberuf zu definieren und die wichtigsten Berufsmerkmale in einem Berufserkundungsbogen zu protokollieren. Diese Selbsteinschätzung und Bewertung der für die Berufswahl relevanten Interessen und Fähigkeiten kann jede Teilnehmerin jetzt für sich fortschreiben und mit vertrauten Personen (Familienangehörige, Lehrer, Schulsozialarbeiter, Berufsberater) weiter entwickeln und vertiefen. Auf der Basis dieser ersten Erkenntnisse über den Wunschberuf folgte nun die eigentliche praktische Berufserkundung in den gewerblich-technischen Ausbildungsberufen bei der Firma Weinig AG.

Der Ausbildungsleiter der Fa. Weinig AG, Herr Seitz, bot der Projektgruppe in einer ausgewogenen Mischung aus Arbeits- und Ausbildungsplatzbesichtigung, Vorstellung von Produktpalette und Produktionsabläufen, sowie ausführlicher Gesprächs- und Fragerunde einen für den Berufseinstieg sehr eindrucksvollen und interessanten Nachmittag. Bereitwillig verstand er es, auf alle Fragen der Teilnehmer einzugehen und sachkundig und sehr überzeugend zu beantworten. So erfuhren die interessierten Schülerinnen und Schüler aus berufenem Mund, worauf man bei einer erfolgreichen Bewerbung Wert legen muss und welche Fehler man sich nicht leisten darf, wenn man zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden möchte. Herr Seitz erklärte dabei auch, welche Anforderungen im Eignungstest zu erfüllen sind und worauf sich die Bewerber bei der Fa. Weinig im Vorstellungsgespräch einstellen sollten. Herr Seitz blieb den zahlreichen Fragen keine Antwort schuldig und vermochte es auch, den teilweise sehr persönlich gestellten Fragen, wie z.B. "Wie konkret ist die Anforderung "guter Hauptschulabschluss" als Voraussetzung für Ausbildung zum Industriemechaniker bei Weinig zu verstehen?" oder "Würden Sie diesen Beruf wieder ergreifen?"

Dieser Themenblock: "Vorbereitung auf die Berufswelt und Übergang von der Schule in den Beruf" wird am Freitag, 6. Juni ab 15:00 Uhr in der Fachschule für Sozialpädagogik in Tauberbischofsheim (Bahnhofsgebäude) mit dem Bewerbungstraining mit Tipps zum Erstellen von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf fortgesetzt. Dabei sollen die Teilnehmer erkennen, wie man mit einer optisch ansprechenden Gestaltung und geschickter Formatierung von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf sowie entsprechendem Auftreten beim Vorstellungsgespräch Eindruck macht. Jede Teilnehmerin/er erhält dabei die Gelegenheit, am PC unter fachkundiger Anleitung nicht nur inhaltlich korrekte, sondern auch optisch gefällige Dokumente für die eigene Bewerbung anzufertigen.

Den Abschluss dieses Themenblocks bildet das Training von Vorstellungsgesprächen auf der Basis der selbst erarbeiteten Bewerbungen. In wirklichkeitsnah simulierten Rollenspielen mit Video-Aufzeichnung geht es darum, durch korrektes Auftreten, überzeugende Argumentation und Sympathie gewinnendes Verhalten die eigenen Fähigkeiten und die Eignung für den Ausbildungsplatz unter Beweis zu stellen.

Fränkische Nachrichten - 11.06.2008
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