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Jugendlichen Brücken in den Arbeitsmarkt gebaut

Festakt - Regionales Netzwerk "LaBuMoTa" hilft jungen Leuten seit zehn Jahren bei der Arbeitssuche / Organisation ist "nicht mehr aus der Region wegzudenken"


"Jugendlichen eine Chance geben" - Unter diesem Motto baut das regionale Netzwerk für Arbeit suchende Jugendliche LaBuMoTa seit inzwischen zehn Jahren Brücken für Jugendliche hinein in eine gesicherte berufliche Zukunft. Von der Berufsorientierung, dem Erstellen einer Bewerbung und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche bis hin zur Suche von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen oder der Kontaktaufnahme zu Betrieben bietet LaBuMoTa seither wertvolle Hilfestellungen für Jugendliche, die Probleme beim Übergang in das Berufsleben haben.
LaBuMoTa - dahinter verbergen sich als Namensgeber die vier Dekanate Lauda, Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim. Aktuell hat der Verein über 60 eingetragene Mitglieder. Von juristischen Personen über Organisationen, Bürgermeister und Lehrer bis hin zu Firmen steht LaBuMoTa jedem offen, der ein Interesse daran hat, Jugendliche zu unterstützen. Gefeiert wurde das zehnjährige Bestehen des Vereins am Samstag im Rahmen eines Festaktes in den Räumlichkeiten der ehemaligen katholischen Regionalstelle in Buchen. Der Vorsitzende des Vereins, Heinz Kautzmann, begrüßte zu diesem Anlass zahlreiche Ehrengäste, Mitarbeiter und Helfer von LaBuMoTa.
Nach einem gemeinsam gesungenen Lied lobte der stellvertretende Bürgermeister Dr. Heinrich Laier zum Auftakt der sich anschließenden Grußworte LaBuMoTa als "regionales Netzwerk, das nicht mehr aus der Region wegzudenken" sei. Dank der Hilfe des Vereins hätten viele Schulabgänger in Zeiten schwieriger Arbeitsmarktbedingungen in Ausbildungsverhältnisse vermittelt werden können. Und wenn dies mal nicht gelungen sei, habe man zumindest Trost und Hoffnung spenden und mit Blick auf eine besser strukturierte Bewerbung Berührungs- und Zukunftsängste abbauen können. "Die segensreiche Arbeit der LaBuMoTa ist auch im zehnten Jahr ihres Bestehens weiterhin unverzichtbar", betonte Dr. Laier. Auch in Zukunft trage sie dazu bei, dass die Jugend nicht in einer "Null-Bock-Haltung" versinke, sondern hoffnungsvoll in eine chancenreiche Zukunft blicken könne. Die Grüße und Glückwünsche von Landrat Dr. Achim Brötel überbrachte anschließend der stellvertretende Leiter der Jugendhilfe im Neckar-Odenwald-Kreis, Peter Kuhl-Bartholmeyzik und hob dabei die seit Jahren intensive und effektive Kooperation zwischen der Jugendhilfe und LaBuMoTa hervor. Durch gegenseitigen Ideenaustausch und die Unterstützung mit Personal habe man dezentrale Strukturen umsetzen und dadurch Arbeit suchende und ausbildungsschwächere Jugendliche in den Jugendhäusern des Neckar-Odenwald-Kreises, sowie des Main-Tauber-Kreises beim Erlernen sozialer Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen unter die Arme greifen können.
"Jugendlichen eine Chance geben, ist das Anliegen Ihres Netzwerkes. Und daran soll sich auch unsere weitere Zusammenarbeit orientieren", schloss Kuhl-Bartholmeyzik. "Vom Konzept von LaBuMoTa waren wir von Anfang an überzeugt", unterstrich auch der Leiter der Arbeitsagentur Tauberbischofsheim, Stefan Beil. Auch wenn die Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt aktuell sehr erfreulich sei, habe man weiterhin das gemeinsame Interesse, nicht ausbildungsfähige Jugendliche heranzuführen. Dabei gelte es Wege aufzuzeigen, schwierige Situationen zu überbrücken und mit Blick auf die Demographie alle Bewerber intensiv zu begleiten. Aus einem "gesunden Eigeninteresse" heraus, erhalte die Arbeitsagentur im Austausch mit LaBuMoTa wichtige Rückmeldungen über Personen, die aus dem Raster fallen und erst gar nicht bei der Arbeitsagentur landen. Für diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe drückte Beil den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins seinen tiefen Respekt aus.
Einen Rückblick in die Gründungsgeschichte des Vereins gab im Anschluss die Regionalreferentin der Region Odenwald-Tauber, Gabriele Leiblein. Aufgrund der Rekordarbeitslosenzahlen Mitte der neunziger Jahre habe man diese Problematik in den Kirchengemeinden aufgegriffen und in die Region getragen. Nach der Herbstkonferenz der Dekanate und der Regionalkonferenz im Jahr 1997 habe man deshalb in Verbänden und Gremien nach Antworten auf die Sorgen und Nöte von Arbeitslosigkeit betroffener Menschen gesucht. Gefunden wurde diese Antwort schließlich in der Gründung von LaBuMoTa. Vom damaligen Jugendreferenten Andreas Blum erdacht und anschließend unter Mithilfe von Arno Mühlhauser weiterentwickelt ging LaBuMoTa 1998 von allen vier Dekanaten auch mit Startkapital unterstützt an den Start. Seither habe man kontinuierlich an der Zielsetzung des Vereins gearbeitet und sei dadurch für viele Schulen und Schüler in der Region ein hilfreicher und geschätzter Partner geworden, unterstrich Leiblein. Nach den Grußworten führte der stellvertretende Vorsitzende Bernhard Speck kurzweilig durch eine Präsentation über die Entwicklung des Vereins. Zum Abschluss dankte Kautzmann allen Helfern und Mitarbeitern und wünschte sich für die Zukunft eine weiterhin gute Hilfestellung von Institutionen, um die Vereinsziele zu erreichen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Andreas und Johanna Blum.
Dem Festakt vorausgegangen war ein Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Oswald. rs

Fränkische Nachrichten - 10.11.2008
Foto aller Geehrten

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