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Bezirksverbandsausschusses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Bezirk Main-Tauber

"Wir sind klein, aber voller Aktivitäten, und unser Programm kann sich sehen lassen."


"Wir sind klein, aber voller Aktivitäten, und unser Programm kann sich sehen lassen." Mit dieser Feststellung eröffnete Bernhard Speck, Schriftführer der KAB, die erste Sitzung des Bezirksverbandsausschusses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Bezirk Main-Tauber im Jahr 2012 im Kirchenzentrum des Wertheimer Stadtteils Wartberg. Ein besinnlicher Text von Pater Weghaus, Präses der KAB, stimmte die Anwesenden auf den Abend ein. Trotz aller Aktivitäten, so Speck weiter, wird es immer schwerer, Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche für die KAB und deren Ziele zu begeistern. Das habe zur Folge, dass die KAB überaltert und immer weniger Mitglieder im Arbeitsprozess stehen.

Es muss allen klar sein, dass die Mitgliederwerbung auf lange Sicht absoluter Schwerpunkt sein muss. Sollte das nicht gelingen, wird der politische, gesellschaftliche und kirchliche Einfluss der KAB verschwindend gering werden, befürchtete Speck. Neben den Mitgliedern sind hier vor allem die Verantwortlichen der Ortsverbände gefordert. Höhepunkte in den vergangenen Monaten war das schon zur Tradition gewordene KAB/DGB-Seminar in Tauberbischofsheim zum Thema "Burnout" mit Dr. Ruth Hartmann, an dem auch eine große Anzahl jüngerer Arbeitnehmer vom Vorsitzende der KAB Peter Klement willkommen geheißen wurde.

Weitere Veranstaltungsschwerpunkte waren die Themen der Gerlachsheimer "Mon(d)tagsrunde" ("Wie entwickelt sich unsere Arbeitswelt bis 2025") und die Besinnungstage im Kloster Messelhausen, die Projekte für arbeitsuchende und schwer vermittelbare Jugendliche in die Arbeitswelt durch das Netzwerk "LaBuMoTa", Vorsitzender KAB-Mitglied Heinz Kautzmann (Neubrunn) und der Sachbereich Internationale Arbeit. Hier, so der Verantwortliche für die internationale Arbeit, Diakon Manfred Nenno, ist vor allem der Vortrag von Nicole Ströhlein, Osteuropareferentin Don Bosco Mission Bonn, zu nennen. In einer beeindruckenden Präsentation in Tauberbischofsheim hatte Ströhlein die Arbeit der Salesianer Don Bosco für Straßenkinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten in Konstanza und Bacau/Rumänien vorgestellt. Wie Diakon Nenno sagte, unterstützt die KAB den Verein "Hilfe, die ankommt und Mut macht - Für Straßenkinder e.V.", Külsheim, der mit Don Bosco und den Mallersdorfer Schwestern vor Ort sehr eng zusammenarbeitet. In diesem Zusammenhang, so Nenno, ist auch der weitere Ausbau der Partnerschaft mit zwei katholischen Gemeinden in Diosig und Oradea/Rumänien geplant.

Durch Unterschriftenaktionen gegen den umweltzerstörenden Goldabbau in Rosia Montana (Kaparten/Rumänien) und das Todesurteil des vom Islam zum Christentum konvertierten Pastors Nadarkhani im Iran wurde die Arbeit von "amnesty international" und der Gesellschaft für Menschenrechte unterstützt.

Als weiterer Tagesordnungspunkt wurde die aktuelle Situation der Mitarbeiter der Drogeriekette "Schlecker" besprochen und eine Resolution verabschiedet, um die Forderungen der Mitarbeiter und der Gewerkschaft "ver.di" zu unterstützen. Als weitere Veranstaltungen sind vorgesehen die Maiandacht der Verbände am 6. Mai 2012 in Impfingen und der Besuch des Don Bosco Berufsausbildungswerkes in Würzburg am 24. Mai.

Mit einem Plus in der Kasse, so Bernhard Fiederlein, wurde das Jahr 2010 abgeschlossen. Der letzte und wichtigste Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung der Vorsitzenden Dr. Ruth Hartmann. Dr. Hartmann war sieben Jahre im Vorstand der KAB und verlässt aus beruflichen Gründen den Main-Tauber-Kreis. Ulf Bergemann, Diözesansekretär aus Mannheim, und Peter Klement, Vorsitzender der KAB, dankten Dr. Hartmann für ihren Einsatz und wünschten ihr für die Zukunft alles Gute.

Wie Ulf Bergemann sagte, hinterlässt Dr. Hartmann eine Lücke, die es nun zu schließen gilt. Allerdings, so Bernhard Speck, hatte die Suche nach einer Kandidatin bis jetzt wenig Erfolg. Speck appellierte daher an die Mitglieder, sich hier verstärkt an der Suche zu beteiligen, was eine kontroverse Diskussion über das "wie" der Suche auslöste. Der Vorschlag von Diakon Nenno, eine Anzeige aufzugeben mit dem Text "weibliche KAB-Vorsitzende gesucht - viel Arbeit zu Gottes Lohn" wird auch kein gangbarer Weg sein und war eher ironisch gemeint. "Aber wir bleiben dran", so der Diakon. Mit einem Dankeschön für das Kommen und einer guten Heimkehr beendete Peter Klement die Sitzung. kab

Fränkische Nachrichten - 10.03.2012

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