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Sozialkompetenztraining in Boxberg

Probleme gemeinsam bewältigen

Unterricht der anderer Art erlebten die 8. Klassen der Grund- und Hauptschule Boxberg bei einem erlebnispädagogischen Teamworktag. Hierbei sollen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit bekommen, Schlüsselqualifikationen wie Flexiblität, Teamfähigkeit, Selbstverantwortung, Belastung und Eigeninitiative zu trainieren. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch den Verein LaBuMoTa - Netzwerk für Arbeit suchende Jugendliche. Durchgeführt wurde der Tag von Bernhard Goldschmidt in Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern Fr. Tost und H. Geißler sowie der Schulsozialarbeiterin Kerstin Kleinheinz. Zu Beginn mussten die Schüler einen meterlangen Tunnel durchqueren und einen Sprung über das "Killerhuhn" wagen. Nach einer kurzen Vorstellung von LaBuMoTa starteten die Jugendlichen in das "Trainingslager". Nach Einzel-, Paar- und Gruppenspielen mit Luftballons ging es daran, eine Aufgabe als Team zu lösen. Bei einem in der Turnhalle aufgebauten Hindernisparcours mussten Edelgase in Form von Luftballons quer durch den "Dschungel" in den sicheren Hafen gerettet werden. Bevor die Aufgabe bewältigt wurde, besprach Goldschmidt mit den Jugendlichen, welche Eigenschaften ein gutes Team ausmachten. Mit diesem Wissen wurden die Jugendlichen in die Planungsphase für ihre Aufgabe geschickt. Dann ging es los. Allerdings mussten die Jugendlichen im Dschungel noch einige Schikanen überwinden wie herumschwirrende "Stechmücken", die die Edelgase zerstören. Außerdem gingen Edelgase, die auf den Boden fielen, verloren. Und Mitschüler, die vom Weg abkamen, mussten mit einer "Virusinfektion" in das "Urwaldkrankenhaus". Dort mussten sie 30 mal den Namen ihres Teams sagen und wurden somit therapiert. Obwohl sich die Aufgabe am Anfang einfach anhörte, ging so manches Edelgas verloren und viele Schüler kamen ins "Urwaldkrankenhaus". In einem anschließenden Gespräch wurde die Aufgabe analysiert. Viele Schüler erfassten schnell, wo die Probleme in ihrem Team liegen und was verändert werden muss, damit alles besser läuft. Auch durften die Schüler an der "Teamgalerie" auswählen, welche Eigenschaft für sie in einem Team wichtig ist. Diese sollten sie im Hinblick auf das Tagesgeschehen sehen. Die Schüler zeigten sich von dieser Form des Unterrichts begeistert. Alle hatten konkrete Erfahrungen gemacht, dass das Ergebnis besser ist, wenn jeder seine Ideen, Fähigkeiten und sein Wissen einbringt. Dabei sei es aber auch immer wichtig, dem anderen zuzuhören und nachzufragen, wenn etwas unklar ist. Jeder Schüler konnte an diesem Tag erleben, was es bedeutet von einem Mitschüler unterstützt und mitgetragen zu werden. Im kommenden Jahr sind ebenfalls wieder erlebnispädagogische Projekte geplant, um das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler zu steigern und die Sozialkompetenz weiterzuentwickeln. ghsb Fränkische Nachrichten - 09.12.2003

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