Lauda    
Buchen    
Mosbach    
Tauberbischofsheim    
Osterburken    
Walldürn    

Neu    
Presseberichte    

Links    
Gästebuch    




initiiert und begleitet von den Kath. Dekanatsjugendreferenten, der KAB im Bezirk und der Kath. Regionalkonferenz
| impressum | feedback | home |  

Jahreshauptversammlung von LaBuMoTa - Zur "tätigen Nächstenliebe" aufgefordert

Erweiterung der Satzung und somit das Tätigkeitsfeldes von LaBuMoTa um Menschen mit Migrationshintergrund


Vorsitzender Heinz Kautzmann begrüßte die Mitglieder und Gäste zur LaBuMoTa-Jahreshauptversammlung. Es folgte der Jahresbericht des Vorstandes zur Vereinsentwicklung mit vielen Aktivitäten. Neben der Teilnahme an den Treffen der Arbeitskreise "Jugendberufshilfe" gab es zahlreiche Kontakte und Vernetzungen sowie Seminare mit anderen Institutionen wie dem Deutschen Gewerkschaftsbund, Agentur für Arbeit, Kolping und der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) und verschiedenen Werkrealschulen. Als besondere Initiative hob Heinz Kautzmann die Zukunftswerkstatt von LaBuMoTa mit Diplom-Pädagoge Andreas Blum hervor.

Egon Kußmann und Manfred Seiler berichteten über die Bewerbungs- und Sozialkompetenztrainings mit den Werkrealschulen Boxberg und Lauda und über die geplanten Seminare "Übergang Schule und Beruf" mit Karl Neumer und Egon Kußmann sowie Manfred Seiler in Osterburken und Boxberg.

Es folgte der Kassenbericht, vorgetragen von Manfred Seiler. Der Bericht des Kassenprüfers Bernhard Speck bestätigte dem Kassierer Heiko Grein eine einwandfreie Kassenführung. Darauf folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Nach der Entlastung beschäftigte sich die Jahreshauptversammlung mit dem Thema "Kultur der Aufnahme von Flüchtlingen". Bernhard Speck trug dazu ein Impuls vor: "Die Migration ist eine Herausforderung der Gesellschaft, der sich auch LaBuMoTa stellen muss. Wir sehen Migranten aus verschiedenen Herkunftsländer mit sehr tragischen Schicksalen und unerfreulichen Erlebnissen. Wir sehen auch, dass sich Menschen in Helferkreisen engagieren, was sehr positiv ist. Wir urteilen im Sinne des Evangeliums, das uns deutlich sagt, dass Christus sich auf die Seite der Armen und Fremden gestellt hat. Deshalb sind auch wir aufgefordert, tätige Nächstenliebe zu üben und uns für die Rechte der Migranten einzusetzen." Das Handeln bedeute, sich zunächst kundig zu machen über die geltende Gesetzgebung. Dies ist die Voraussetzung, um nachhaltiges Handeln zu ermöglichen. Ein Teil der Vorstandsmitglieder von LaBuMoTa engagiert sich schon. Elke Hunecke im Multikulti Treff Tauberbischofsheim, Egon Kußmann hat die Vabo-Klasse in Tauberbischofsheim besucht. Heinz Kautzmann hat Kontakt zum Flüchtlingsheim in Hardheim geknüpft. Weitere Vorhaben wie Übernahme von Lesepatenschaften, Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit, finanzielle Unterstützung von Freizeitaktivitäten sind geplant. Dazu sollten aber weitere Mitarbeiter gewonnen werden. Außerdem ist dazu eine Änderung der Vereinssatzung notwendig. Diese geplante Änderung wurde im Anschluss einstimmig beschlossen. Sie lautet : "Zweck des Vereins ist die Förderung, Betrieb und Unterhalt der Jugend- und Sozialarbeit mit arbeitssuchenden und sozial benachteiligten Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Menschen mit Migrationshintergrund in den Dekanaten Mosbach-Buchen und Tauberbischofsheim." Die geänderte Satzung muss noch vom Amtsgericht genehmigt werden.

Nach der Änderung der Satzung trug Pfarrer Werner Bier eine geistliche Betrachtung aus der Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziska vor. Der Papst befürwortet, allen Menschen Zugang zur Arbeit zu schaffen. Arbeit ist eine Notwendigkeit, ein Teil des Sinns auf dieser Erde. Mittels Arbeit wird den Menschen ein würdiges Leben ermöglicht." Heinz Kautzmann gab zu bedenken, dass auch schon deutsche Mitbürger flüchten mussten und dabei große Hilfe erfuhren. Deshalb will sich " LaBuMoTa" auch für die Flüchtlinge einsetzen. Bernhard Speck

Fränkische Nachrichten, 07.08.2015

   © 2002 by LaBuMoTa e.V. •  labumota@hotmail.com