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Beliebter Treff für Jugendliche

Jugend- und Kulturzentrum kann Erfolgsbilanz aufweisen


Wo früher noch Kühe und Schweine geschlachtet wurden, ist ein beliebter Treffpunkt für die Jugendlichen aus Walldürn entstanden. Im März 2002 wurde das Jugend- und Kulturzentrum in der Würzburger Straße eröffnet. Nach der Umbauphase hat so der ehemalige städtische Schlachthof eine neue Bestimmung erhalten. Seitdem hat sich für die Jugend einiges getan, aber auch kulturelle Veranstaltungen kommen nicht zu kurz, so dass das Jugend- und Kulturzentrum für alle Altersgruppen etwas zu bieten hat. Während der Öffnungszeiten von Montag bis Freitag ab 13.15 Uhr besuchen täglich durchschnittlich etwa 40 Jugendliche den alten Schlachthof. Dort können sie unter pädagogischer Betreuung unter anderem ihre Hausaufgaben machen, den Computerraum mit Internetzugang nutzen, kleine Snacks und Getränke erwerben, Musik hören, verschiedene Spiele ausleihen, basteln, kochen, Tischtennis, Kicker, Billard und Streetball spielen oder sich einfach mit Freunden treffen. Neben dem offenen Bereich gibt es auch verschiedene spezielle Angebote. So findet regelmäßig in Kooperation mit dem TV Walldürn das Breakdance- und Hip-Hop-Training statt. Jeden Mittwoch von 15.30 bis 17 Uhr können interessierte Jugendliche am Fußballtraining in der Nibelungenhalle teilnehmen, das in Kooperation mit dem Erzbischöflichen Kinderheim St. Kilian von Arno Benninger geleitet wird. Donnerstags findet im Jugend- und Kulturzentrum von 17 bis 18 Uhr die "LaBuMoTa-Bewerbungs-beratung" statt. Frau Ritz hilft dabei ehrenamtlich Jugendlichen beim Verfassen von Bewerbungen und übt mit ihnen Vorstellungsgespräche. Freitags findet ab 14 Uhr das Kindercafe statt. Dieses Angebot richtet sich speziell an die Zehn- bis Zwölfjährigen. Dabei steht jeden Freitag etwas anderes auf dem Programm, wie z.B. eine Stadtrallye, Basteln, Kochen, eine Fotostory oder verschiedene Spiele. Zu dem "normalen Programm" findet etwa einmal im Monat eine Zusatzveranstaltung statt. Im letzten Jahr waren dies zum Beispiel verschiedene Ausflüge in einen Freizeitpark, zum Weihnachtsmarkt nach Mannheim, ins Aquatoll, eine Faschingsdisco, eine Wanderung ins Hornbacher Tal mit Zelten, eine Schlummerparty für die Jüngeren und einiges mehr. Ein Höhepunkt war die Sommerfreizeit an den Helenesee bei Frankfurt/Oder in Kooperation mit den Jugendhäusern Buchen und Osterburken. Dabei stand auch ein Tagesausflug nach Berlin auf dem Programm. Seit der "Verlegung" des Jugendtreffs Mara in das Jugend- und Kulturzentrum im Januar 2004 steht die Integration jugendlicher Migranten im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit im alten Schlachthof. Durch die personelle Unterstützung durch F. Filbert, der ehemaligen Mitarbeiterin des Jugendtreffs Mara, ist die Jugendarbeit im Jugend- und Kulturzentrum allgemein, sowie die Integration jugendlicher Migranten, ein weiteres Stück vorangekommen. Zur Integration vor allem von jugendlichen Spätaussiedlern dienen auch die Schulseminare, die seit über fünf Jahren in Kooperation mit der Auerberg-Hauptschule durchgeführt werden. Initiiert wurden sie von H. Neumer, dem ehemaligen Leiter des Jugendtreffs Mara, der auch weiterhin einige der Seminare durchführt. Für dieses Schuljahr sind noch einige Seminare geplant, wie Sozialtraining, Seminare zur Integration, Sucht- und Gewaltprävention, aber auch erlebnispädagogische Veranstaltungen, wie Kanufahren oder ein Vormittag im Hochseilgarten/Teamparcours Forest Jump, sowie ein Planspiel zum Übergang Schule/Beruf im Jugend- und Kulturzentrum. In Kooperation mit der Haupt- und der Realschule findet seit Anfang des Jahres von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 13 bis 15 Uhr in der Realschule eine kostenlose Hausaufgabenhilfe für alle Schülerinnen und Schüler bis zur siebten Klasse statt, die vom Personal des Jugend- und Kulturzentrums durchgeführt wird. Neben den verschiedenen Veranstaltungen auf kultureller Ebene, ob Kabarett, Vorträge, Theater und Fortbildungsseminare, finden insbesondere auch verstärkt Vereinsaktivitäten vom Squaredance über den Tanzsport bis hin zur Rückenschule und Krabbelgruppe statt.
Fränkische Nachrichten - 05.04.2005

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