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Bericht über Arbeit von Labumota

Im Rahmen der KAB-Jahreshauptversammlung in TBB


Neuwahlen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Tauberbischofsheim der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), zu der Vorsitzende Ursula Buck neben den Mitgliedern auch den KAB-Bezirksverbandsvorsitzenden Bernhard Speck im Winfriedheim willkommen hieß. Nach einem geistlichen Impuls erhob man sich von den Plätzen, um der verstorbenen Mitglieder in Form eines Gebetes zu gedenken. In ihrem Tätigkeitsbericht erwähnte Ursula Buck die unter Federführung des Bezirksverbandes durchgeführten, traditionellen Seminare und Tagungen, die auch von den Mitgliedern des Ortsverbandes besucht wurden. Sie nannte ferner die KAB-/DGB-Tagungen im Bildungshaus St. Michael , die Maiandachten in Zusammenarbeit mit Kolping, die Besinnungstage im Kloster in Messelhausen, die regelmäßig stattfindenden Frauenseminare und "Sozialen Wochen" sowie die "Gerlachsheimer Mon(d)tage" mit interessanten Themen, in diesem Jahr beispielsweise mit drei Veranstaltungen zum "Strukturwandel im ländlichen Raum - Ursachen und Konsequenzen". Anlässlich des Liobafestes 2005 habe der Ortsverband bei der St.- Martin-Kirche einen Info-Stand aufgebaut, der nicht nur von KAB-Präses Dekan Werner Florian, sondern auch von Erzbischof Robert Zollitsch besucht worden sei. Ursula Buck beklagte sich darüber, dass seit der Verabschiedung von Bernhard Speck als KAB-Bezirkssekretär im Jahre 2004 die Stelle nicht wieder besetzt worden sei, so dass die Unterstützung der Arbeit vor Ort durch einen Hauptamtlichen fehle.
Für den an diesem Abend verhinderten Kassierer Hans Henninger verlas Bernhard Speck den Kassenbericht. Nachdem es von den Anwesenden am Kassenstand sowie von der Kassenprüfung an der Kassenführung nichts auszusetzen gab, wurde einstimmig Entlastung erteilt. Anschließend führte Bernhard Speck als Wahlleiter die Neuwahlen durch. Für Ursula Buck, die nicht mehr kandidierte, wurde Alfred Ditter zum neuen Vorsitzenden gewählt. Wiedergewählt als Kassierer wurde Hans Henninger. Auch Schriftführerin Brigitta Withopf trat nicht mehr zur Wahl an, zu ihrem Nachfolger wählte die Versammlung Gerwald Baumann. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Viele Jahre war Brunhilde Schäfer als Verteilerin der KAB-Verbandszeitung tätig. Da auch sie nicht mehr zur Verfügung stand, übernahm Karl Blank diese Aufgabe. Bernhard Speck fand Worte des Dankes für den bisherigen Vorstand. Die besondere Stärke von Ursula Buck als Vorsitzende sei im Bereich der KAB-Frauenarbeit sowie bei der Gratulation zu Jubiläen von Mitgliedern sichtbar geworden. Danach informierte Speck als Verbandsvorsitzender die Anwesenden über einige Aktivitäten des KAB-Bezirks: Vorträge über Entwicklungshilfe in Külsheim, Freudenberg und Tauberbischofsheim, Solidaritätsaktion der Pfarrgemeinden für Labumota, dem Netzwerk arbeitssuchender Jugendlicher in der Region Odenwald/Tauber, drei Veranstaltungen des Sozialbündnisses mit "hochkarätigen Referenten" über aktuelle sozialpolitische Themen, Resolution der KAB zum Erhalt der Tauberbahn, Umweltseminar in Oradea/Rumänien unter Leitung von Manfred Nenno in Zusammenarbeit mit der Katholischen und der Griechisch-Orthodoxen Kirche und mit der dortigen KAB sowie verschiedene Kontakte bzw. Projekte in Peru.
Ganz entschieden sprachen sich die KAB-Mitglieder an diesem Abend, vor allem aus ihrem sozialen Selbstverständnis heraus, gegen eine "Ausdünnung" der Zugverbindungen bei der Tauberbahn aus. "Was unsere Vorfahren aufgebaut und bezahlt haben", so ein Argument von Gerwald Baumann, "wird zugunsten eines Wirtschaftsbetriebs geopfert, damit der an die Börse gehen kann."
Bei der Ehrung langjähriger Verbandsmitglieder würdigte Bernhard Speck die besonderen Verdienste jeder bzw. jedes einzelnen auf schöne Weise. Eine besondere Ehrung gab es für Lydia Keller. Sie wurde für 50-jährige Treue mit der Goldenen Ehrennadel und einer Urkunde ausgezeichnet. Mit der Silbernen Ehrennadel und einer Urkunde für 25 Jahre Treue zur KAB wurde Anita Hauke geehrt. Für 15 Jahre Mitgliedschaft erhielten Urkunden: Werner Bartholme, Karl Blank, Ursula Buck, Herbert Gagalick, Elke Hoffmann, Agnes Kraus, Claudia Meininger, Lotte Stephan, Erich Wolf und Herta Wolf. Anita Hauke sprach den Geehrten sicherlich aus dem Herzen, als sie sich für die Ehrung bedankte und die Zeit im Einsatz für die Ziele der KAB als "anregende Jahre mit vielen positiven Erlebnissen" bezeichnete. "Auch wenn wir als KAB-Mitglieder aus privaten oder beruflichen Gründen oft nicht mehr so viel Zeit für unsere Organisation aufbringen können, so sind wir im Herzen doch der KAB treu", sagte Anita Hauke unter dem Beifall der Anwesenden. Nach Abschluss des offiziellen Versammlungsteils folgte ein Dia-Vortrag von Bernhard Speck über seine Eindrücke bei einem Peru-Aufenthalt

Fränkische Nachrichten - 05.02.2007

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