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LaBuMoTa-Bewerbungstraining in Osterburken

Attraktive Unterlagen für den Erfolg entscheidend


Für Firmen wird es immer schwieriger, geeignete Auszubildende zu finden. Neben den schulischen Kenntnissen spielen dabei zunehmend andere Faktoren eine Rolle wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit oder auch die Fähigkeit, in einem Team zusammen zu arbeiten.

Insofern kam das Bewerbungstraining von LaBuMoTa, dem regionalen Netzwerk für Arbeit suchende Jugendliche, für die beiden 8. Klassen der "Schule am Limes" gerade zum richtigen Zeitpunkt. Die Schüler hatten vor noch nicht allzu langer Zeit ihr Betriebspraktikum absolviert und konnten daher ihre Erfahrungen direkt einbringen. Für manche war das Praktikum ernüchternd, zumal ihre ursprünglichen Vorstellungen von dem Ausbildungsberuf nicht zutrafen. So war der Hinweis wichtig, dass es sinnvoll ist, in den Ferien eine Praktikumsstelle zu suchen, da dadurch die berufliche Entscheidung überprüft werden kann und ein Ausbildungsbetrieb sieht, dass der Schüler sich die Entscheidung nicht einfach gemacht hat.

Ein weiteres Ergebnis war die Erkenntnis, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig zu bewerben. Manche Firmen erwarten die Bewerbungen bereits ein Jahr vorher. Um einen attraktiven Ausbildungsplatz zu erhalten, darf man seine Bewerbung nicht auf die lange Bank schieben.

Nach dem inzwischen über Jahre bewährten Programm wurde zunächst gemeinsam ermittelt, was eine allein stehende Person pro Monat für die Lebenshaltung ausgeben muss. Viele Schüler - verwöhnt durch "Hotel Mama" - mussten sich noch nie damit auseinandersetzen, was das Leben überhaupt kostet und wie bedeutsam eine fundierte, gute Ausbildung ist.

Da heute eine Firma noch unter vielen Bewerbern auswählen kann, ist es wichtig, Unterlagen einzureichen, die sich abheben. So wurde im Bewerbungstraining darauf eingegangen, wie gute Unterlagen aussehen sollen. Profitieren konnten die Schüler insbesondere von der Kleingruppenarbeit. Manchem verschlug es die Sprache, als er in einem Rollenspiel bei einer Firma anrufen sollte, um sich nach Ausbildungsplätzen oder dem Stand der Dinge zu erkundigen. Ähnlich ging es den Gruppen, als sie mit Einstellungstests konfrontiert waren. Wichtig war im PC-Training zu erfahren, wo und wie man berufliche Informationen erhält.

In einer weiteren Gruppe war es möglich, unter "fast" reellen Bedingungen ein Bewerbungsgespräch zu führen, zumal hierzu das Team von H. Ehmann (Volksbank) und H. Zimmermann (Fa. Bleichert) unterstützt wurde. Wie in den vergangenen Jahren wurden die Seminare von LaBuMoTa initiiert, vertreten von Manfred Seiler aus Tauberbischofsheim. Sie fanden in Zusammenarbeit mit dem Ravensteiner Sozialpädagogen Karl Neumer ("Lernen fürs Leben") statt. Weitere Helfer waren Julia Köhler vom Jugendtreff Future Osterburken sowie die Jugendberufseinstiegsbegleiterin Isabel Schubert. Möglich waren beide Veranstaltungen durch die Förderung des Jugendhilfevereins Mosbach.

Fränkische Nachrichten - 02.06.2010

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