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Hilfe für Jugendliche auf dem Weg in den Beruf

Jahreshauptversammlung 2005 von LaBuMoTa


Die Jahreshauptversammlung des Regionalen Netzwerkes für Arbeit suchende Jugendliche von Lauda, Buchen, Mosbach und Tauberbischofsheim, "LaBuMoTa", fand in der Katholischen Regionalstelle statt Vorsitzender Manfred Seiler wies auf das Ziel von LaBuMoTa hin, Jugendlichen bei der Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung zu helfen und damit den Übergang von der Schule zum Beruf zu ermöglichen. In den neuen Angaben der Arbeitsagenturen seien es um die 300 000 Schulabgänger gewesen, die einen Arbeitsplatz suchen, und gegen Ende Mai etwa 120 000offene Ausbildungsplätze, so Seiler. Daher sehe man die Notwendigkeit der Arbeit von LaBuMoTa. Jugendberater Manfred Nenno bemerkte, dass es mehr Bewerbungshelfer in den Jugendhäusern des Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreises wurden, als erwartet. So vertreten zehn Bewerbungshelfer im Neckar-Odenwald-Kreis die Jugendhäuser, darunter zwei im Jugendhaus in Buchen. Insgesamt wurden in den beiden Kreisen 298 Bewerbungsgespräche geführt. 30 Jugendliche hätten durch LaBuMoTa einen Arbeitsplatz gefunden. Auch Christine Günther, Jugendleiterin im Jugendhaus Mosbach, bestätigte die vorteilhafte Wirksamkeit von LaBuMoTa durch ein Bewerbungstraining im Jugendhaus im Frühjahr. Im Vorstandsbericht ging Seiler noch einmal auf die Zielsetzung von LaBuMoTa ein. Die Zielgruppen seien Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren, die kurz vor der Berufsentscheidung, der Arbeitsplatzwahl, einer Bewerbung oder einer Ausbildung stehen und Unterstützung brauchen. Dabei versuche LaBuMoTa, durch Beratung, Bewerbungstraining und persönliche Begleitung die Eingliederung der Jugendlichen in eine Ausbildung oder einen- Beruf zu erleichtern. Das Netzwerk wolle gemeinsam mit den Betroffenen herausfinden, wie es weitergehen soll, was man tun kann und wo man Hilfe bekommt. LaBuMoTa helfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, beim Vorbereiten auf ein Bewerbungsgespräch, beim Erstellen einer Bewerbung für ein Praktikum sowie bei der Ausbildungsplatzsuche im Internet. Das Netzwerk helfe auch durch Beratungsgespräche in den Bewerbungsläden in den Jugendhäusern, durch das Erfassen der persönlichen und beruflichen Situation, bei der Vorbereitung auf Auswahlprüfungen und Tests oder auch bei Schwierigkeiten, sich in einer Agentur für Arbeit zurechtzufinden. LaBuMoTa kann auf der Homepage unter www..labumota.de besucht werden. Manfred Seiler berichtete dazu, dass sich die Tätigkeiten von LaBuMoTa auf das gesamte Spektrum Jugendlicher in der Phase des Übergangs von der Schule in den Beruf erstrecken. Dazu gehören unter anderem der Erwerb und die Stärkung der sozialen und beruflichen Kompetenz von Schülern zu Beginn der achten Klassen durch Sozialkompetenztraining in verschiedenen Hauptschulen, durch die Seminare "Übergang Schule-Beruf" in Buchen, Osterburken und Walldürn. Zudem werden Rollenspiele "Bewerbung und Vorstellungsgespräch" unter Beteiligung von Schulen und Arbeitsämtern angeboten. Das Sozialkompetenz und die Seminare werden von qualifizierten Diplom-Sozialpädagogen gegen Honorar durch Einbeziehung der Bewerbungshelfer veranstaltet. Seiler dankte allen Bewerbungshelfern, die ihre Arbeit in den Bewerbungsläden der Jugendhäuser und Jugendzentren von Mosbach bis Tauberbischofsheim verrichten. LaBuMoTa sei in ein Netzwerk mit den Jugendsozialarbeitern der Kommunen, den Schulsözialarbeitern, den Jugendhausleitern und den Vertretern der Arbeitsagentur. Zur fachlichen Qualifikation, zum Erfahrungsaustausch und zur Koordination biete man regelmäßig Bewerbungshelferseminare an. Darüber hinaus habe sich LaBuMoTa bei vielen verschiedenen Aktionen erfolgreich präsentiert. So werde man sich auch beim Weltjugendtag am 12. August durch Infostände in Lauda und schofsheim beteiligen. Seiler dankte allen Mitgliedern, - Sponsoren und Spendern, ohne deren Unterstützung die Arbeit von LaBuMoTa nicht möglich wäre. Der Kassenbericht vom 11. Juni bis 31. Dezember 2004 wurde von Kassierer Heiko Grein vorgetragen. Die Kassenprüfer Clemens Balles und Hedwig Appel versicherten, dass die Belege geprüft wurden, ordnungsgemäß und übersichtlich seien. Dekan Werner Bier berichtete zum Thema "Diakonischer Auftrag der Kirche". Er las ein Schreiben von Alfred Delb vor, in dem es um die Sorgen der Menschen für das Tun der Kirche, die Zerrissenheit der Christenheit ging und um die Frage, ob die Kirche für die Menschen da sei. Dieses Schreiben sei zur Nachkriegszeit ein großes Wagnis in Deutschland gewesen. Zu den Fragen, wie die Kirche in der heutigen Zeit sein kann und wie sie handelt, las Werner Bier einen Bericht vom Erzbischof vor. Es gelte, die Zukunft anzunehmen, zu gestalten und an sie positiv engagiert heranzugehen. Die Diakonie gehöre zur Kirche. Der Dekan wies auf die Evangelien hin, in denen es heißt, dass die Menschen zum Leben finden, alles, was dem Leben diene, sei der Auftrag der Kirche. Die Diakonie sei das Engagement der Kirchen für die Menschen. Der Mensch könne nur in einer Gemeinschaft leben, wies der Dekan auf einige Stellen in der Bibel hin, die das bezeugen. Der Besuch des Gottesdienstes zeige ein bewusstes Leben. Die Menschen, die leben möchten, fänden Hilfe in LaBuMoTa, das ihnen helfe, ins Leben hineinzugehen und eigenständig zu werden. Dann las Bier einen Bericht aus dem fünften Jahrhundert vor, der zeigte, dass Hospize, in denen Kranke, Arme und Heimatlose Unterkunft fanden, schon damals gleich neben der Kirche erbaut wurden und damit zur Kirche dazugehörten. Werner Bier meinte, man könne stolz auf LaBuMoTa sein, denn es sei ein Hoffnungszeichen dafür, dass der christliche Glaube und dessen Botschaft gelebt und gezeigt werde. Gerhard Bundschuh vom Fachdienst Senioren- und soziale Arbeit im Rathaus Buchen sprach LaBuMoTa seine Anerkennung für die wertvolle Arbeit aus. Nach der Entlastung des Vorstands übernahm Bundschuh die Vorstellung der neu zu wählenden Ämter. Als Vorsitzender wurde Manfred Seiler bestätigt. Sein Stellvertreter wurde Bernhard Speck. Der Kassenwart blieb Heiko Grein. Das Amt des Schriftführers bleibt für die erste Zeit unbesetzt. Zu den vier Beisitzern wurden Manfred Scheuermann, Elisabeth Greulich, Egon Kußmann und Angela Gummer gewählt. Zum Schluss dankte Seiler allen Anwesenden und wünschte ihnen viel Erfolg bei der weiteren Aufgabenbewältigung sowie ein erfolgreiches Wirken zum Wohl der Jugendlichen, die man immer als Leitidee vor Augen haben sollte. Ebenso sprach er der Katholischen Regionalstelle und Gabriele Leiblein für die große Unterstützung seine Anerkennung aus. - mo Fränkische Nachrichten - 01.07.2005

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