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Intensives Teamwork gefragt

Laudaer Hauptschüler zeigten Einsatz im Sozialkompetenz-Training


Einfühlungsvermögen in ungewohnte Situationen im Alltag und im Berufsleben erprobten über 40 Schüler der achten Klassen der Hauptschule in Lauda im Rahmen eines Sozialkompetenz-Trainings des regionalen Netzwerkes für Arbeit suchende Jugendliche LaBuMoTa (www.labumota.de). Um die nachhaltige Wirkung des Trainings zu gewährleisten, wurde in einer anschließenden Projektarbeit auf kreative Weise zugunsten der Erdbebenhilfe der Organisation Shelter Now in Pakistan geplant, die zahlreiche soziale Kompetenzen voraussetzt. Intensives Teamwork war gefragt, um die Aufgabenstellungen zu bearbeiten, die Diplom-Pädagoge Andreas Blum in seinem Training jugendgemäß aufbereitet hatte. Die Jugendlichen erwartete ein abwechslungsreiches Programm, das Eigeninitiative und Engagement einforderte, sowie Kreativität und schnelle Auffassungsgabe trainierte. Finanziert hatte die Trainings der Verein Jugendhilfe in Mosbach. Ziel des Vereins LabuMoTa ist es die Jugendlichen in der Berufsvorbereitung gezielt auf ihre Bewerbung vorzubereiten und die sozialen Kompetenzen für einen gelingenden Berufsstart zu erhöhen. Wichtige Voraussetzungen, um in Vorstellungsgesprächen und später in Projektteams als Auszubildende zu überzeugen. Als Ansprechpartner im Bewerbungsladen Tauberbischofsheim erläuterte Manfred Seiler vom Verein LaBuMota das Angebot der Schülerberatung zum Berufsstart. Monika Dorner (Schulsozialarbeit der GHWRS Lauda) hatte die Organisation des Trainings seitens der Schulsozialarbeit vorbereitet. Die zahlreichen Teamübungen des Kompetenztrainings waren eine Vorbereitung auf die anschließende Projektarbeit, die ein hohes Maß an Eigeninitiative erforderte. Den "Blick über den Tellerand", den der Referent immer wieder von den Jugendlichen gefordert hatte, wurde nun konkret umgesetzt. Als Projektaufgabe sollten für die Erdbebenhilfe in Pakistan Spendengelder gesammelt werden. Zunächst stimmten Bilder aus dem Katastrophengebiet auf die Notwendigkeit der Hilfe ein. Gleich im Anschluss kreierten die Teenager zahlreiche kreative Projektideen, um Kindern und Jugendlichen im fernen Pakistan Gelder zum Überleben und Weiterleben zu vermitteln. So sollen in den nächsten Wochen verschiedene Verkaufsinitiativen entstehen, wie zum Beispiel eine Kuchenwoche, Spaghetti-Kochen mit Lehrkräften und eine Schülerfete, deren Erlöse für den guten Zweck verwendet werden. Ein Projektplan dokumentierte die Aufgaben der verantwortlichen Jugendlichen, die die Umsetzung der Vorhaben garantieren. Die Einnahmen der geplanten Aktionen sollten für die christliche Hilfsorganisation Shelter Now e.V. (www.shelter.de) verwendet werden, die jahrzehntelange Erfahrung in der Katastrophenhilfe in Pakistan und Afghanistan aufweisen können. Weitere Informationen zu LaBuMoTa, der Angebotspalette für die Jugendlichen und den Öffnungszeiten der Bewerbungsläden können der Homepage: (www.labumota.de) entnommen werden. Fränkische Nachrichten - 01.02.2006

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