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Sozialkompetenztraining an der Werkrealschule Boxberg


Zum ersten Mal fand in der Werkrealschule Boxberg in Kooperation mit LaBuMoTa ein Sozialkompetenztraining mit einer 8. Klasse statt.

Neben den schulischen und persönlichen Fähigkeiten sind die sozialen Kompetenzen wichtig, zunächst einmal für den Umgang mit seinen Mitmenschen, aber auch in der Schule oder später im Beruf. Leider ist in den letzten Jahren Mobbing an Schulen aber auch in der Arbeitswelt immer mehr in den Vordergrund gerückt, was damit zusammenhängen mag, dass "soziales Lernen" nicht mehr alltäglich ist.

Grundsätzlich ist es wichtig sich auf Augenhöhe mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen, doch wenn dies nicht erlernt wurde, dann verschaffen sich manche Respekt, indem sie Andere klein und sich damit scheinbar größer machen. Ziel des Teams bestehend aus Manfred Seiler (LaBuMoTa) und Karl Neumer (Lernen fürs Leben) war es, die Schüler für diese Dinge zu sensibilisieren. Mit einer Meditation wurde die Klasse auf den Tag eingestimmt und in der anschließenden Runde sprachen Schüler an, dass manche sich ausgegrenzt und schlecht behandelt fühlen. Mit Hilfe von Übungen und Aufgaben aus der Erlebnispädagogik erfuhren die Schüler im Laufe des Vormittags, dass es wichtig ist zusammen zu arbeiten um einen Auftrag zu lösen. Dabei sind Fehler und manchmal Versagen nicht zu vermeiden, doch dann kommt es darauf an, gemeinsam zu überlegen, was man besser machen und wie man die Schwächeren unterstützen kann, anstatt diese zu beschuldigen und "fertig" zu machen.

Die Schüler zeigten sich als lernfähig und setzten einige der Erfahrungen bei den Übungen gleich um. Bei einer "Flussüberquerung" mit Hilfe eines Seils waren sie sehr bemüht, die "Unsportlicheren" zu unterstützen. Einen großen Raum nahm das Thema "Vertrauen" ein, was einerseits "sich trauen" bedeutet, aber auch im Klassenrahmen "sich aufeinander verlassen können". Bei den Vertrauensübungen konnten die Schüler erfahren wie es ist, sich fallen zu lassen und von den Mitschülern aufgefangen zu werden. Und man konnte feststellen und sehen, wie bei vielen Schülern das Vertrauen zunehmend wuchs und sie sich immer mehr zutrauten.

Die Schülerinnen und Schüler beurteilten den Vormittag überwiegend positiv und empfanden das Erlebte als Unterstützung für ein besseres Klima und einen besseren Zusammenhalt. Es wurden aber auch Negativpunkte sichtbar, wie manchmal noch mangelnde Aufmerksamkeit, Konzentration und Geduld. Auch Klassenlehrerin und Schulsozialarbeiterin waren vom Verlauf und der Bereicherung der Schülerinnen und Schüler beeindruckt. So entstand die Anregung, nach einem gewissen zeitlichen Abstand die gemachten Erfahrungen in einer Folgeveranstaltung noch weiter zu vertiefen. Durchgeführt wurde das Bewerbungsseminar im Auftrag von LaBuMoTa mit finanzieller Unterstützung durch den Verein Jugendhilfe Mosbach und den Mitgliedsbeiträgen der Vereinsmitglieder und Spenden. LaBuMoTa ist ein gemeinnütziger Verein, der seit nunmehr 16 Jahren Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt.

20.10.2014
    Wenn Sie hier Klicken können Sie Fotos vom Seminar anschauen    

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